Coronapandemie: Erste Dienstleister kön­nen ab Montag wie­der ihre Arbeit aufnehmen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Ab 1. März dür­fen erste Dienstleister wie­der ihre Arbeit auf­neh­men. Friseurbetriebe und auch Betriebe zur nicht­me­di­zi­ni­schen Fußpflege dür­fen wie­der öff­nen. Ein Überblick über die aktu­el­len Bestimmungen. 

Das gilt der­zeit in Dormagen:

Dienstleistungen und Einzelhandel: Ab 1. März kön­nen Friseurbetriebe und auch Betriebe zur nicht­me­di­zi­ni­schen Fußpflege unter Hygieneauflagen und der Pflicht, eine medi­zi­ni­sche Maske zu tra­gen, wie­der öff­nen. Einzelhandel, Gastronomie und Kultureinrichtungen blei­ben vor­erst geschlossen.

Sport: Individualsport unter freiem Himmel ist wie­der erlaubt – ent­we­der allein, zu zweit oder aus­schließ­lich mit Personen des eige­nen Hausstandes sowie Einzeltraining. Deshalb hat sich die Stadt Dormagen dazu ent­schie­den, die Sportanlagen unter bestimm­ten Auflagen zu öff­nen. Bis zu fünf Verantwortliche müs­sen die Vereine der Verwaltung nen­nen; diese fun­gie­ren als Ansprechpartner*innen und sor­gen vor Ort für die Einhaltung der Regelungen.

Außerdem müs­sen die Kontakte der Personen erfasst wer­den, die die Sportanlage für Trainings nut­zen. Sobald alle erfor­der­li­chen Informationen von den jewei­li­gen Vereinen bei der Stadt ein­ge­gan­gen sind, bekom­men diese nach der Prüfung eine Nutzungsgenehmigung. Das Ordnungsamt sowie der Sportservice wer­den außer­dem regel­mä­ßig vor Ort sein, um sich von der Umsetzung der Regelungen zu über­zeu­gen. Es ist ein Mindestabstand von fünf Metern zwi­schen den ein­zel­nen Sportlern bezie­hungs­weise Sportlergruppen einzuhalten.

Der wei­tere Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffent­li­chen und pri­va­ten Sportanlagen ist wei­ter­hin unzulässig.

Schulen: Die Schulen sind seit dem 22. Februar schritt­weise wie­der geöff­net wor­den. Auch die Schulbusse fah­ren wie­der. Der Unterricht für Schüler*innen aller Grundschulen fin­det in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht statt. Schüler*innen von Abschlussklassen der wei­ter­füh­ren­den Schulen, die vor Prüfungen ste­hen, neh­men eben­falls am Präsenzunterricht teil. Alle ande­ren Schüler*innen ler­nen vor­erst wei­ter auf Distanz. Auf Dormagener Schulhöfen gilt bis 16 Uhr nach wie vor ein Betretungsverbot für schul­fremde Personen. Die Elternbeiträge wer­den wei­ter­hin aus­ge­setzt, solange das Land der Stadt Dormagen die Hälfte der Elternbeitragsausfälle ersetzt, unab­hän­gig davon, ob in die­sem Zeitraum eine Betreuung in Anspruch genom­men wird.

Kitas: In den Kindertagesstätten wer­den seit dem 22. Februar wie­der alle Kinder betreut. Die Betreuungszeiten sind um zehn Stunden pro Woche gekürzt und die Kinder wer­den in fes­ten Gruppen betreut.

Kontaktbeschränkungen: Zusammenkünfte sind wei­ter­hin aus­schließ­lich im Kreis der Angehörigen des eige­nen Hausstandes und mit maxi­mal einer wei­te­ren Person erlaubt. Zu betreu­ende Kinder sind von die­ser Beschränkung aus­ge­nom­men. Partys und Feiern blei­ben über­all untersagt.

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht in Zons und an den Bahnhöfen gilt vor­erst bis zum 7. März. Im Umfeld von geöff­ne­ten Einzelhandelsgeschäften gilt die Maskenpflicht ab einer Entfernung von zehn Metern vom Eingang des Geschäfts, auf dem Grundstück des Geschäftes sowie auf den zu dem Geschäft gehö­ren­den Parkplatzflächen. Kinder unter 14 Jahren, die auf­grund der Passform keine medi­zi­ni­sche Maske tra­gen kön­nen, dür­fen nach wie vor eine Alltagsmaske tra­gen. In öffent­li­chen Verkehrsmitteln, Geschäften, Arztpraxen, Friseur- und Kosmetikbetrieben sowie in außer­schu­li­schen Bildungseinrichtungen und in Verwaltungsgebäuden sind medi­zi­ni­sche Masken zu tra­gen. Beim Besuch der Wochenmärkte ist min­des­tens eine Alltagsmaske zu tragen.

Trauungen: Die Anzahl der Traugäste ist auf ein Minimum redu­ziert. Das bedeu­tet, dass bei der Trauung neben dem Standesbeamten bzw. der Standesbeamtin ledig­lich das Brautpaar und eigene Kinder unter 18 Jahren anwe­send sein dürfen.

Bildungseinrichtungen: Die Veranstaltungen von Musikschule und Volkshochschule kon­zen­trie­ren sich wei­ter­hin aus­schließ­lich auf Online-​Veranstaltungen. Die Stadtbibliothek bleibt eben­falls wei­ter geschlos­sen, bie­tet jedoch nach wie vor einen Abhol-​Service an.

Bürger*innen, die Hilfe benö­ti­gen, weil sie bei­spiel­weise nicht mehr alleine ein­kau­fen gehen kön­nen oder sich in Quarantäne befin­den und keine Unterstützung im per­sön­li­chen Umfeld haben, kön­nen sich per Mail an hilfe@stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu mög­li­chen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes kön­nen sich Gewerbetreibende unter wirtschaft@stadt-dormagen.de melden.

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