Kripo fahn­det nach Übergriff auf Polizeibeamten des Verkehrsdienstes

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch-​Strümp (ots) Am Donnerstagnachmittag, gegen 16:15 Uhr, führte ein Beamter des Verkehrsdienstes der Polizei eine Geschwindigkeitsüberwachung an der Kreisstraße 9 (Bergfeld) in Meerbusch-​Strümp durch. 

Zu die­sem Zwecke instal­lierte er das mobile Messgerät am Rand der Fahrbahn und stellte das zivile Polizeifahrzeug an einem angren­zen­den Feldweg ab. Gegen 18:30 Uhr, trat ein Mann an das Fahrzeug des Beamten, bespuckte es und ent­fernte sich als der Polizist ihn zur Rede stel­len wollte.

Doch bei dem respekt­lo­sen Verhalten blieb es nicht. Etwa eine halbe Stunde spä­ter ver­nahm der kon­trol­lie­rende Beamte einen Knall als der Unbekannte sich offen­bar erneut dem Funkstreifenwagen genä­hert und dann den rech­ten Außenspiegel abge­tre­ten hatte. Augenblicklich ergriff der Tatverdächtige erneut die Flucht den Kreuz-​Wildweg hin­auf und stieß dabei das Radarmessgerät eine Böschung hinunter.

Nach weni­gen Metern ergriff der Polizist den Verdächtigen, doch die­ser setzte sich mit Schlägen zur Wehr, riss sich los und rannte über die Fahrbahn der K9 in die Straße „Strümper Berg” davon. Hinzugerufene Unterstützungskräfte konn­ten den Randalierer trotz sofor­ti­ger Fahndung nicht aus­fin­dig machen. Der Polizeibeamte erlitt leichte Verletzungen bei dem Widerstand. Das mobile Radarmessgerät erlitt einen Schaden in fünf­stel­li­ger Höhe.

  • Der Flüchtige war etwa 40 Jahre alt, 190 Zentimeter groß und kräf­tig gebaut, sprach akzent­frei Deutsch und trug eine dunkle Jacke sowie eine dunkle Hose und kei­nen Mund-Nase-Schutz.
  • Offenbar war der Mann alkoholisiert.

Mögliche Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen nimmt das ermit­telnde Kriminalkommissariat 23 unter der Telefonnummer 02131 300–0 entgegen.

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