3000 Unterschriften über­ge­ben: Konstruktiver Austausch über die Zukunft der Skateranlage

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Zu einer fried­li­chen Kundgebung kam es Mittwochnachmittag an der Korschenbroicher Skateranlage. Initiator Enrico Burghardt hatte Bürgerinnen und Bürger dazu auf­ge­ru­fen, mit ihrer Anwesenheit das Interesse am Erhalt der Anlage zu unterstreichen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren vor Ort. Die auf­grund der Coronaregeln ord­nungs­be­hörd­lich limi­tierte Zahl von 30 Teilnehmenden wurde erreicht. Polizei und Ordnungsamt beglei­te­ten das ange­mel­dete Treffen, muss­ten aber zu kei­ner Zeit ins Geschehen ein­grei­fen. Das mediale Interesse war groß, als Jessica Wietrzniok einen Zettel mit der Gesamtzahl von mehr als 3000 Unterschriften in einen sym­bo­li­schen „Briefkasten an den Bürgermeister“ steckte.

So viele Bürgerinnen und Bürger hat­ten sich inner­halb von drei Tagen an einer ent­spre­chen­den Petition betei­ligt, die eben­falls am Mittwoch bei der Stadtverwaltung ein­ge­gan­gen ist. „Uns geht es in kei­nem Fall darum, Gruppen gegen­ein­an­der auf­zu­brin­gen“, betonte Enrico Burghardt in sei­ner Begrüßung, ihm und allen Anwesenden gehe es darum, die Bedeutung des Themas zu unter­strei­chen und in einen kon­struk­ti­ven Dialog zu tre­ten. Die Unterzeichnenden der Petition wün­schen sich den Erhalt der Skateraufbauten auf dem Spielplatz.

Vermehrte Anwohnerbeschwerden in den ver­gan­ge­nen Monaten hat­ten zu einer bau­ord­nungs­recht­li­chen Überprüfung der Anlage geführt, die in einem rei­nen Wohngebiet liegt. Das Ergebnis der Prüfung durch die Stadtverwaltung: Ein Spielplatz ist an die­ser Stelle geneh­migt, aber die Aufbauelemente für Skater sind juris­tisch betrach­tet hier nicht am rich­ti­gen Platz. Darüber wurde der Stadtrat in der ver­gan­ge­nen Woche infor­miert, eine rege öffent­li­che Diskussion schloss sich an.

Bürgermeister Marc Venten war am Mittwoch vor Ort und berich­tete den Versammelten von einem wei­te­ren gerade in Auftrag gege­be­nen, unab­hän­gi­gen Gutachten. Parallel dazu laufe bereits die Suche nach einem alter­na­ti­ven Standort, an dem Jugendliche ska­ten könnten.

Sollte sich aus dem Gutachten die Möglichkeit zum Erhalt der Anlage erge­ben, bleibt sie hier. Ansonsten wird die Stadtverwaltung eine Alternative schaf­fen und für einen naht­lo­sen Übergang sor­gen“, ver­sprach der Bürgermeister. Eine Nachricht, die von den Versammelten mit Freude zur Kenntnis genom­men wurde. Mit dem all­ge­mei­nen Tenor, dass man mit­ein­an­der im Gespräch blei­ben wolle, wurde die Zusammenkunft nach etwa einer Stunde aufgelöst.

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