Bürgermeister Venten: Skateranlage wird geschlos­sen – Bauordnungsrecht ist eindeutig

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Die alte Korschenbroicher Skateranlage kann nicht an der Albrecht-​Dürer-​Straße blei­ben.“, sagt Bürgermeister Marc Venten, das gel­tende Bauordnungsrecht ist eindeutig.

Venten knüpft damit an die Diskussion an, die seit der Ratssitzung in der ver­gan­ge­nen Woche öffent­lich geführt wird. Er stellt klar: „Doch lie­gen bereits seit meh­re­ren Monaten mas­sive Anwohnerbeschwerden vor. Selbstverständlich haben wir den Dialog gesucht, eine ein­ver­nehm­li­che Lösung konnte jedoch nicht gefun­den wer­den. Letztlich sind wir dazu auf­ge­for­dert wor­den, die Anlage zu beseitigen.“

Nach einer juris­ti­schen Prüfung – unter Einbeziehung eines exter­nen Lärmgutachters – kam die Verwaltung zu dem Ergebnis, dass die Rechtslage so ein­deu­tig sei, dass ein Rechtsstreit in die­ser Sache keine Aussicht auf Erfolg habe. Die Stadt habe sich selbst­ver­ständ­lich an Recht und Gesetz zu hal­ten, das erwarte sie schließ­lich auch von ihren Bürgern.

Vor Gericht wür­den wir in jedem Falle den Kürzeren zie­hen. Daher wol­len und dür­fen wir weder Zeit noch Geld ver­schwen­den, son­dern müs­sen nach vorne bli­cken, indem wir einen Alternativstandort suchen“, kün­digt Marc Venten an.

Wir suchen mit Hochdruck einen neuen Standort, der die hohen Anforderungen erfüllt und zugleich attrak­ti­ver sein wird, als die 17 Jahre alte Anlage es jetzt ist“, erläu­tert Beigeordneter Georg Onkelbach. Der jet­zige Standort der Skateranlage solle nicht ein­fach zur Grünfläche umge­wan­delt, son­dern für eine Erweiterung des vor­han­de­nen Spielplatzes genutzt werden.

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