Betrüger in Dormagen erfolg­reich – Die Polizei warnt erneut vor Schockanrufen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen (ots) Am Freitagmittag (19.02.), gegen 12:30 Uhr, infor­mier­ten Bankangestellte die Polizei, weil sie ver­mu­te­ten, dass eine ihrer Kundinnen Opfer von Betrügern gewor­den war und auch wei­ter­hin in deren Fokus stehe. 

Es zeigte sich sehr schnell, dass sie mit die­ser Einschätzung lei­der rich­tig lagen. Die lebens­äl­tere Dormagenerin war gegen 10:30 Uhr von einem Unbekannten ange­ru­fen wor­den, der sich als Arzt aus­gab und ihr mit­teilte, ihr Sohn liege mit einer Corona-​Infektion in einem Düsseldorfer Krankenhaus und benö­tige drin­gend ein ame­ri­ka­ni­sches Medikament.

Dieses müsse sie aber bezah­len. Die Seniorin war in Sorge und über­gab eine halbe Stunde spä­ter an der Friedenstraße in Dormagen einen hohen Geldbetrag, weil sie ihrem ver­meint­lich schwer erkrank­ten Sohn hel­fen wollte.

Danach kon­tak­tierte man sie erneut: Nun sei auch ihre Schwiegertochter erkrankt, es sei noch ein­mal die Zahlung einer hohen Summe nötig. Die Seniorin machte sich auf den Weg zu ihrer Bank, um das wei­tere benö­tigte Geld abzu­he­ben. Die Mitarbeiter der Bank wur­den jedoch zu recht miss­trau­isch und kon­tak­tier­ten die Polizei.

Es stellte sich her­aus, dass die Geschichte des Unbekannten erfun­den war, denn Sohn und Schwiegertochter ging es gut. Eine wei­tere Übergabe von Geld an die Betrüger wurde somit verhindert.

  • Der Unbekannte, der gegen 11 Uhr das Geld in Empfang genom­men hatte, soll etwa 30 Jahre alt gewe­sen sein und hatte dunkle Haare.
  • Zur Tatzeit trug er eine dunkle Steppjacke.

Das Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Wer den unbe­kann­ten Geldabholer an der Friedenstraße beob­ach­tet hat, wird gebe­ten, sich unter der Nummer 02131 300–0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

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