VBE: Kein unbe­schwer­ter Wiedereinstieg – Präsenzunterrichtes ab Montag

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Klartext​.NRW – Am Montag beginnt in Nordrhein-​Westfalen der Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für die Grundschule und die Primarstufe der Förderschulen sowie die Abschlussjahrgänge der wei­ter­füh­ren­den Schulformen. Details hat Schulministerin Gebauer in einem Pressegespräch vorgestellt. 

Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE: „Schulleitungen, Lehrkräfte und päd­ago­gi­sches Personal haben stand­ort­spe­zi­fi­sche Modelle auf die Füße gestellt, um Hygienerichtlinien zu beach­ten, Infektionsrisiken zu mini­mie­ren, antei­lige Präsenz zu ermög­li­chen, Betreuung zu orga­ni­sie­ren und den­noch den Distanzunterricht der übri­gen Schülerinnen und Schüler wei­ter­hin ange­mes­sen durch­füh­ren zu können.

Zum wie­der­hol­ten Male beweist das Schulpersonal wie fle­xi­bel, krea­tiv und enga­giert in der Krise für die Kinder und Jugendlichen gehan­delt wird. Auch wenn es Freude über ein gemein­sa­mes Wiedersehen geben wird, wird es kein unbe­schwer­ter Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht sein. Mit Blick auf die Mutationen des Virus sind viele Kolleginnen und Kollegen besorgt. Umso wich­ti­ger ist es, die Lerngruppen klein zu hal­ten – auch in den Abschlussklassen.

Wer einen kon­ti­nu­ier­li­chen Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler möchte, muss jetzt in klei­nen und vor­sich­ti­gen Schritten vor­ge­hen. Vorsicht muss vor Schnelligkeit gehen, wenn wir das Erreichte nicht gefähr­den wollen.“

Macht die Schulen end­lich zukunftsfest

Wir soll­ten erwar­ten dür­fen, dass alle Maßnahmen getrof­fen wer­den, die dazu bei­tra­gen, die Gesundheit von Kindern, Jugendlichen sowie Pädagoginnen und Pädagogen in Schule zu gewähr­leis­ten. Die letz­ten Monate haben uns mehr als deut­lich vor Augen geführt, wie wich­tig es ist, die Schulen zukunfts­fest zu machen. Wir brau­chen mehr Personal, das gut aus­ge­bil­det unsere Kinder und Jugendlichen lehrt, beglei­tet und betreut. Wir brau­chen Schulgebäude, die eine gute Lernatmosphäre zulas­sen und wir benö­ti­gen eine Wertschätzung für die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Bildungseinrichtungen. Nicht zuletzt, um auch junge Menschen zu ermu­ti­gen, päd­ago­gi­sche Berufe zu ergrei­fen”, for­dert Stefan Behlau.

Bildungsarbeit sehen und wertschätzen

Schulen orga­ni­sie­ren Distanzunterricht und betreuen Schülerinnen und Schüler vor Ort, die nicht zu Hause ler­nen oder betreut wer­den kön­nen. Pädagoginnen und Pädagogen tele­fo­nie­ren Schülerinnen und Schülern hin­ter­her, machen Hausbesuche und holen Kinder per­sön­lich in die Notbetreuungen, um letzt­lich die Defizite des Systems aus­zu­glei­chen. Diese Arbeit wird oft nicht gese­hen, wenn von soge­nann­ten geschlos­se­nen Schulen gespro­chen wird – aber gerade diese Arbeit ist der­zeit uner­läss­lich”, erklärt Behlau.

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