Straßensozialarbeit im Bahnhofsviertel – Neue Gesichter

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Zum 01.01.2019 star­tete das Projekt „Straßensozialarbeit im Bahnhofsviertel und in angren­zen­den Quartieren“. Es wird vom Diakonie Rhein-​Kreis Neuss e.V. durchgeführt. 

Die Stadt Grevenbroich hatte sich in der Verantwortung gese­hen, zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität ein Angebot „Straßensozialarbeit im Bahnhofsviertel und in angren­zen­den Quartieren“ zu machen. Im Vertragszeitraum stellt die Diakonie zwei Sozialarbeiter an.

Anfang 2021 hat es einen Wechsel bei den Mitarbeitenden gege­ben. Seitdem sind Frau Dunja Gomolka und Herr Thomas Wittig die neuen Ansprechpersonen. Die bei­den Fachkräfte sind für das Bahnhofsviertel, die Innenstadt, den Stadtpark sowie den Schlosspark zustän­dig. Sie suchen die Menschen, die nicht oder nur unzu­rei­chend die Angebote ambu­lan­ter sozia­ler Dienste und ein­rich­tungs­ge­bun­de­ner Sozialarbeit in Anspruch neh­men, an deren selbst gewähl­ten Aufenthaltsorten auf und ste­hen ihnen als „Universalansprechpartner“ zur Verfügung.

Sie leis­ten Einzelfallhilfen in Form von Beratung in sozia­len und psy­cho­so­zia­len Angelegenheiten. Die Kontakte und Beratungen basie­ren auf Freiwilligkeit. Grundlage einer erfolg­rei­chen Straßensozialarbeit ist eine durch Vertrauen geprägte Beziehung zwi­schen Sozialarbeiter und Klient. Zu den Suchtkranken und Wohnungslosen wird des­halb nie­der­schwel­lig Kontakt gehalten.

Die Tätigkeit mit ihnen ist geprägt von Konsumreflektion, Therapievermittlung, Unterstützung bei Briefverkehr und in Behördenangelegenheiten sowie die Unterstützung bei Vermittlung in Wohnraum oder Sicherstellung von bestehen­dem Wohnraum. Die Netzwerkarbeit ist von gro­ßer Bedeutung für den Aufbau einer guten Beziehung zu den Klienten.

Dunja Gomolka und Thomas Wittig freuen sich auf neue Kontakte. Foto: Stadt Grevenbroich

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