Seriennummer über­führt Tatverdächtigen – Gestohlener Beamer aus Vereinsheim zurück

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen-​Butzheim, Grevenbroich (ots) Quasi sich selbst über­führt hat ein 34-​jähriger Mann ohne fes­ten Wohnsitz am Dienstag (16.02.). Er ver­suchte mit dem Verkauf eines Beamers über eine Online-​Plattform schnel­les Geld zu machen. 

Doch er hatte die Rechnung ohne den miss­traui­schen Kaufinteressenten gemacht. Denn schnell kam der Verdacht auf, dass es sich bei dem ver­meint­li­chen Schnäppchen um Diebesgut han­deln könnte. Und so erwar­tete den Anbieter der mut­maß­li­chen Hehlerware kein zah­len­der Kunde, son­dern die Polizei am zuvor ver­ein­bar­ten Übergabeort in Grevenbroich-Elsen.

Anhand der Individualnummer des Beamers ließ sich augen­blick­lich klä­ren, dass das Gerät am ers­ten Februarwochenende aus einem Vereinsheim in Rommerskirchen-​Butzheim gestoh­len wor­den war. Einbrecher hat­ten gewalt­sam eine rück­wär­tige Tür geöff­net und sich so Zutritt zu dem Gebäude an der Sebastianusstraße verschafft.

Die Polizei suchte unter ande­rem mit Pressemitteilung (08.02.2021) nach Zeugen des Vorfalls und nach dem ent­wen­de­ten Beamer. Dank vor­han­de­ner Unterlagen konnte die ermit­telnde Kripo den Projektor zur Fahndung aus­schrei­ben, was am Dienstag (16.02.) zur sofor­ti­gen und ein­wand­freien Zuordnung des Beutestücks sowie zur vor­läu­fi­gen Festnahme des 34-​Jährigen führte.

Oft sind Beutestücke aus Diebstählen für immer ver­lo­ren und die Taten schwer auf­zu­klä­ren, weil sicher­ge­stellte Beweisstücke nicht zwei­fels­frei zuge­ord­net wer­den kön­nen. Das sieht anders auch, wenn Diebesgut anhand der oft vor­han­de­nen Individualnummer zur Fahndung aus­ge­schrie­ben wird und wie im vor­lie­gen­den Fall einen tat­ver­däch­ti­gen Dieb oder Hehler als sol­chen überführt.

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