Radverkehr: Mobilitätsausschuss viel zu zögerlich

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Der Mobilitätsausschuss hat es in sei­ner Sitzung am 9. Februar abge­lehnt ein Konzept für ein Radwege-​Netz zu ent­wi­ckeln und auf die­ser Grundlage einen Ausbauplan für die nächs­ten fünf Jahre zu erstel­len, wie dies von der SPD gefor­dert wor­den ist.

Stattdessen wurde ein ent­spre­chen­der Antrag ver­tagt und soll im Rahmen eines „Multimodalen Mobilitätskonzepts“ behan­delt wer­den. Die Klimainitiative „Kaarster for Future“ kri­ti­siert diese Entscheidung. „Einmal mehr erweist sich die Mehrheit im Stadtrat als zöger­lich, wenn es um grund­le­gende Entscheidungen zum Radverkehr geht“, kri­ti­siert deren Sprecherin Maren Kamrad.

Die Initiative befürch­tet, dass Radfahrer wie­der auf den St.-Nimmerleinstag ver­trös­tet wer­den. „Wann ein kon­kre­tes Radwegekonzept vor­lie­gen wird, bleibt unbe­stimmt.“ Das beschlos­sene Maßnahmenpaket auf Antrag von CDU/​Grüne, das kurz­fris­tige Verbesserungen vor­sieht, zeige in kei­ner Weise auf, wie ein zusam­men­hän­gen­des Radwegnetz aus­se­hen könnte, wel­ches den FahrradfahrerInnen in Kaarst eine echte Alternative zum Auto bie­ten, sagt Maren Kamrad.

Für die Initiative sei diese Entscheidung ein wei­te­rer Beweis dafür, dass sich in Kaarst für FahrradfahrerInnen grund­le­gend etwas ändern müsse und sich die Bürgerinnen und Bürger nicht allein auf die Parteien ver­las­sen kön­nen. Deshalb werde man den Radentscheid vorantreiben.

In unse­rem Radentscheid, der momen­tan der Verwaltung vor­liegt, schla­gen wir kon­krete Maßnahmen in einem umfas­sen­den Radwegekonzept vor. Wenn der Rat unser Papier nicht bewil­ligt, wer­den wir im Sommer mit der Unterschriftensammlung begin­nen“, so Maren Kamrad.

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