Flucht vor der Polizei – Verdächtige bauen Unfall in gestoh­le­nem Pkw

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen, Mönchengladbach (ots) Einem Streifenwagen fiel in der Nacht zu Freitag (12.02.), gegen 03:40 Uhr, auf der Landstraße 31 in Jüchen ein sil­ber­ner Mercedes auf, des­sen Abblendlicht offen­sicht­lich defekt war.

Die Beamten ent­schlos­sen sich dazu, den Fahrer anzu­hal­ten und auf die Ordnungswidrigkeit auf­merk­sam zu machen. Doch als die­ser die Absichten der Polizei erkannte, gab er Gas und flüch­tete mit teils gefähr­li­chen Fahrmanövern vor dem Streifenwagen. Dabei über­schritt der die zuläs­sige Höchstgeschwindigkeit deutlich.

Die ver­fol­gen­den Beamten stell­ten fest, dass das ange­brachte Kennzeichen gestoh­len war und for­der­ten Verstärkung an, wäh­rend­des­sen sich der ver­däch­tige Pkw in Richtung Mönchengladbach bewegte. Kurzzeitig gelang es dem Fahrer so viel Distanz zum Streifenwagen auf­zu­bauen, dass der Sichtkontakt ver­lo­ren ging.

Doch der Flüchtende hatte seine Fähigkeiten wohl über­schätzt und kol­li­dierte an der Dominikus-​Vraetz-​Straße in Mönchengladbach-​Giesenkirchen mit einem Stromverteilerkasten und kam anschlie­ßend in einer Grundstückshecke zum Stehen. Als die Polizei an der Unfallörtlichkeit ein­traf, war das stark beschä­digte Fahrzeug verlassen.

Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich, auch mit­tels Einsatz eines Personenspürhundes, führ­ten nicht zum Ergreifen des vor­ma­li­gen Insassen. Der Grund für die Flucht war schnell gefun­den. Nicht nur die Kennzeichen lagen als gestoh­len ein. Auch der Mercedes stammte aus einem Diebstahl. Das Auto wurde Anfang Februar an der Waldnieler Straße in Mönchengladbach gestohlen.

Neben den lau­fen­den Ermittlungsverfahren, die beim Polizeipräsidium Mönchengladbach geführt wer­den, ermit­telt nun das Verkehrskommissariat der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss wegen der Straßenverkehrsgefährdung mit anschlie­ßen­dem Verkehrsunfall.

Der Verdacht rich­tet sich gegen einen bis dato nament­lich unbe­kann­ten Mann im geschätz­ten Alter von 20 bis 30 Jahren, der einen dunk­len Bart trug und mit einem dunk­len Kapuzenpullover bezie­hungs­weise mit einer Kapuzenjacke beklei­det war.

Zeugen die Hinweise auf den Tatverdächtigen bezie­hungs­weise auf seine Identität haben, wer­den gebe­ten unter der Telefonnummer 02131 300–0 mit dem Verkehrskommissariat der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss Kontakt aufzunehmen.

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