Das lukra­tive Geschäft mit gestoh­le­nem Metall – Ermittlungsverfahren wegen schwe­ren Bandendiebstahls

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss.

Das Kriminalkommissariat 14 der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss ermit­telte im Rahmen einer eigens ein­ge­rich­te­ten Ermittlungsgruppe in den ver­gan­ge­nen Monaten umfang­reich gegen drei­zehn Verdächtige (im Alter von 22 bis 67 Jahren), wegen schwe­ren Bandendiebstahls.

Das Verfahren wird unter Sachleitung der bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ange­sie­del­ten Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung orga­ni­sier­ter Straftaten in Nordrhein-​Westfalen (ZeOS NRW) geführt.

Ende Januar durch­such­ten Kräfte der Kreispolizeibehörde Neuss meh­rere Objekte in Mönchengladbach, Grevenbroich und Wilnsdorf sowie einen Schrottplatz in Mechernich. Hierbei wur­den umfang­rei­che Beweismittel, Bargeld und meh­rere Fahrzeuge (zwei Bagger, zwei LKWs und ein Gabelstapler) sicher­ge­stellt bezie­hungs­weise beschlagnahmt.

Die Beschuldigten mit Wohnsitz in Mönchengladbach, Wilnsdorf und Grevenbroich ste­hen im Verdacht, jeden­falls seit 2019 in arbeits­tei­li­gem Zusammenwirken in min­des­tens 28 Fällen große Mengen Schrott von ver­schie­de­nen Firmengeländen in Dormagen, Grevenbroich und Wilnsdorf ent­wen­det zu haben.

Neben den Beschuldigten, gerie­ten auch ver­ein­zelt Mitarbeiter der betrof­fe­nen Firmen in den Verdacht, das spä­tere Diebesgut im Vorfeld bereit­ge­stellt und anschlie­ßend auch mit ver­la­den zu haben.

Abgesehen hat­ten es die Beschuldigten ins­be­son­dere auf hoch­wer­ti­gen Metallschrott, der auf den Geländen der betrof­fe­nen Firmen gela­gert wurde. Die Tatbeute wurde anschlie­ßend in die Niederlande ver­bracht und dort an diverse Recyclinghöfe bzw. Schrottplätze ver­äu­ßert. Hierdurch ent­stand nach dem der­zei­ti­gen Stand der Ermittlungen ein Schaden in sechs­stel­li­ger Höhe.

Bereits im Dezember 2020 wur­den durch Beamte des Neusser Fachkommissariats 14 meh­rere Wohnungen sowie Büros in Neuss, Dormagen und Jüchen durch­sucht, wobei erste Beweismittel sicher­ge­stellt wer­den konn­ten. Die Ermittlungen dau­ern wei­ter­hin an.

(111 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)