Clemens Sels Museum: Spannende Ausstellungen, neue Wege und digi­tale Angebote für das Jahr 2021

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Trotz wid­ri­ger Umstände star­tet das Clemens Sels Museum Neuss mit sehens­wer­ten Sonderausstellungen, neuen Impulsen und einer Vielfalt an digi­ta­len Formaten vol­ler Tatendrang und Zuversicht in das Jahr 2021. 

Erklärtes Ziel ist es, den Besucherinnen und Besuchern auch in Zeiten der Pandemie kul­tu­relle Angebote zu machen und wann immer diese nicht in Präsenz mög­lich sind, digi­tale Alternativen bereit­zu­stel­len. Ausgangspunkt dafür sind die Wechselausstellungen im Haupthaus und der Dependance Feld-​Haus, die auch in die­sem Jahr ein gro­ßes Interessenspektrum in den Bereichen Kunst und Kultur bedienen.

Hinter den Kulissen lau­fen die Vorbereitungen für die Frühjahrsausstellung „Inspiriert! Helmut Hahn im Dialog mit Max Ernst, Elisabeth Kardow und Otto Steinert“. Die Eröffnung am Sonntag, 28. Februar 2021, wird dann aller Voraussicht nach zum ers­ten Mal per Livestream auf der Website des Museums statt­fin­den. Bis zum 24. Mai 2021 prä­sen­tiert die Ausstellung ent­lang der Biografie Helmut Hahns (1928–2017) eine Auswahl sei­ner unter­schied­li­chen Werkphasen und künst­le­ri­schen Ausdrucksmittel, dar­un­ter Aquarelle, Décalcomanien, Fotografien, Druckgrafiken, Gemälde, Objektkästen, Petit-​Point-​Stickereien, Wandbehänge und Zeichnungen.

Anhand bedeu­ten­der Leihgaben aus öffent­li­chen Sammlungen und des haus­ei­ge­nen Bestands, ver­an­schau­li­chen über 100 Exponate die strin­gente Stilentwicklung und Autonomie des Œuvres von Helmut Hahn. In der Gegenüberstellung sei­nes Werks mit Fotografien von Otto Steinert, Textilarbeiten von Elisabeth Kadow oder auch Malereien und Druckgrafiken von Max Ernst offen­ba­ren sich ebenso inter­es­sante Parallelen wie bedeu­tende Unterschiede.

Und immer wie­der zeigt sich die Natur als zen­tra­les Leitmotiv im Schaffen von Helmut Hahn – einem Künstler, der auch heute noch für viele Kunstkennerinnen und –ken­ner eine loh­nens­werte Entdeckung ist. Im Rahmen von „Unterricht am Original“, der erfolg­rei­chen Kooperation des Clemens Sels Museums Neuss mit Neusser Schulen, haben sich Schülerinnen des Erzbischöflichen Gymnasiums Marienberg unter der Leitung ihres Lehrers Olaf Gruschka krea­tiv mit den Kunstwerken der Sonderausstellung aus­ein­an­der­ge­setzt. Gemeinsam mit der Ausstellungseröffnung am 28. Februar 2021, wer­den die Arbeiten der Schülerinnen in einer eige­nen Werkschau mit dem Titel „Das Gedankenleck“ im Grafischen Kabinett eröffnet.

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