AstraZeneca-​Impfstoff: Kreis erhält kurz­fris­tig 3.257 zusätz­li­che Impfdosen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss erhält in den nächs­ten bei­den Wochen zusätz­lich 3.257 Dosen des jetzt zuge­las­se­nen Impfstoffes der Firma AstraZeneca. 

Dies hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-​Westfalen dem Kreis am Samstag mit­ge­teilt. „Jede Impfdosis hilft dabei Menschenleben zu schüt­zen und die Pandemie zu bewältigen.

Auch wenn wir dafür noch einige Zeit lang Geduld und Disziplin auf­brin­gen müs­sen“, freut sich Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke über die gute Nachricht aus Düsseldorf. „Wir sind gut vor­be­rei­tet und wer­den den Impfstoff in unse­rem Impfzentrum kurz­fris­tig an Berechtigte imp­fen“, kün­digt Petrauschke an. Hierzu wer­den dann alle 8 Impfstraßen des Impfzentrums in der Hammfeldhalle in Betrieb genommen.

Über wei­tere Liefermengen des AstraZeneca-​Impfstoffes für die Zeit hier­nach wird das Land noch infor­mie­ren. Da bei die­sem eine Zweitimpfung erst nach neun Wochen erfol­gen soll, kön­nen die jetzt ange­kün­dig­ten Impfdosen im vol­len Umfang für Erstimpfungen ver­wen­det werden.

Für die Zeit vom 8. Februar bis Ende März sind dem Rhein-​Kreis Neuss für das Impfzentrum zudem 20.434 Impfdosen der Firma BionTech zuge­sagt. Dieser Impfstoff soll vor allem an Personen über 65 Jahre ver­impft wer­den. Personen, die jün­ger sind und bereits eine Erst-​Impfung mit dem BionTech-​Impfstoff erhal­ten haben, erhal­ten von die­sem auch die Zweitimpfung.

Das Land hat dabei fest­ge­legt, dass der Impfstoff der Firma AstraZeneca aus­schließ­lich an Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren ver­impft wer­den soll, die der Priorisierungsstufe 1 der Corona-​Impfverordnung angehören.

Dies umfasst Personal von ambu­lan­ten Pflege- und Betreuungsdiensten, Tagespflegeeinrichtungen sowie Pflege-​Wohngemeinschaften mit Ausnahme des Personals von Einrichtungen der Eingliederungshilfe ebenso wie Beschäftigte und ehren­amt­li­che Tätige in Hospizen und ambu­lan­ten Hospizdiensten.

Ebenfalls zur Gruppe der Berechtigten gehö­ren Heilmittelerbringer, die regel­mä­ßig in voll­sta­tio­nä­ren Pflegeeinrichtungen tätig wer­den, (Zahn-)Ärzte und deren medi­zi­ni­sches Fachpersonal, die regel­mä­ßig in voll­sta­tio­nä­ren Pflegeeinrichtungen tätig wer­den, (Zahn-)Ärzte, die in Schwerpunktpraxen vor­ran­gig Corona-​Patienten behan­deln sowie Ärzte und deren medi­zi­ni­sches Fachpersonal, die in onko­lo­gi­schen und Dialysepraxen tätig sind. Zudem gehö­ren auch das Personal in den Impfzentren sowie Rettungsdienstpersonal zu dem impf­be­rech­tig­ten Personenkreis.

Der Kreis ist für den Personenkreis für die Abstimmung der Impftermine zustän­dig. Für die Terminvereinbarung wer­den den Einrichtungen und Organisationen, in denen Impfberechtigte tätig sind, kurz­fris­tig alle erfor­der­li­chen Informationen zur Verfügung gestellt.

Sofern unter den Personen die­ser Priorisierungsstufe auch Berechtigte älter als 65 Jahre sind, erhal­ten diese den Impfstoff der Firma BionTech. Hierfür stellt das Land ein geson­der­tes Kontingent zur Verfügung.

Impfberechtigte ab 80 Jahren kön­nen einen Impftermin wei­ter aus­schließ­lich über die kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung unter www​.116117​.de oder tele­fo­nisch unter 0800/​11611701 vereinbaren.

(371 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)