Rheinfeld hofft auf neue Sportanlage mit zusätz­li­chen Freizeitmöglichkeiten

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen plant den Bau einer mul­ti­funk­tio­nal nutz­ba­ren Freiluftanlage in Rheinfeld, um das dor­tige Sport- und Freizeitangebot zu vergrößern.

Die Sportmöglichkeiten in Rheinfeld sind sehr begrenzt. Das bestehende Angebot kon­zen­triert sich größ­ten­teils auf einen in die Jahre gekom­me­nen Bolzplatz, der man­gels Alternativen auch sehr rege genutzt wird“, so Ellen Schönen, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport. „Mit der neuen Anlage wol­len wir die­sem Mangel ent­ge­gen­tre­ten und zukünf­tig allen Sportbegeisterten von Jung bis Alt ein Angebot machen.“

Laut Planung soll eine Freilufthalle mit einem Multifunktionsfeld an der Walhovener Straße auf dem Gelände des der­zei­ti­gen Bolzplatzes ent­ste­hen und zu einem belieb­ten Anlaufpunkt für alle akti­ven Rheinfelder*innen wer­den. Beabsichtigt ist, die bestehen­den Möglichkeiten zum Fußball‑, Basketball- und Tischtennisspielen deut­lich zu erweitern.

Teil der neuen Anlage soll ein öffent­lich nutz­ba­rer Multifunktionsplatz mit Kunststoffbelag für Volleyball, Basketball, Fußball und zahl­rei­che wei­tere Sportarten wer­den. Reckstangen, Balancierbänder und wei­tere Bewegungsangebote sol­len den Ort für Kinder attrak­tiv machen. Für Erwachsene und Senioren ist ein Bewegungsparcours geplant.

Skizze der Planungen für die Freilufthalle mit Multifunktionsfeld in Rheinfeld. Karte: Stadt

Der Bau der Anlage soll unter der Berücksichtigung öko­lo­gi­scher Aspekte erfol­gen. So ist geplant, dass der Großteil der Freilufthalle aus Holzelementen besteht. Darüber hin­aus soll das gesamte Areal rund um den Multifunktionsplatz begrünt wer­den und zum Verweilen ein­la­den. Die Bauart der Freilufthalle würde zudem zur akti­ven Lärmreduktion beitragen.

Finanziert würde das Bauprojekt über­wie­gend aus einem Städtebauförderungsprogramm von Bund und Land. Die kal­ku­lier­ten Kosten lägen bei rund 700.000 Euro. Im Fall einer Bewilligung des Projektes wür­den 90 Prozent der Kosten erstattet.

Nach der Genehmigung unse­res Antrags für die neue Anlage in Horrem hof­fen wir nun sehr dar­auf, dass wir auch Fördermittel für die Freilufthalle in Rheinfeld erhal­ten“, so Ellen Schönen.

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