Kontrollen der Corona-​Regeln im Rhein-​Kreis Neuss wer­den fortgeführt

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Im Rhein-​Kreis Neuss ist am Wochenende die Einhaltung der Corona-​Regeln kon­trol­liert wor­den. So wur­den über 60 Prozent der zur­zeit etwa 1500 Quarantänefälle überprüft. 

Bei rund 4,5 Prozent der Besuche haben die Vertreter der Ordnungsämter und der Polizei die Betroffenen nicht ange­trof­fen. Dort gibt es, abhän­gig vom Einzelfall, eine Nachermittlung. Ansonsten wer­den Verwaltungsverfahren ein­ge­lei­tet, um die Verstöße gegen die Quarantäneverfügungen zu ahn­den. Darüber hin­aus gab es keine nen­nens­wer­ten Zwischenfälle.

Erklärtes Ziel des Kreises und sei­ner acht Kommunen ist es auch ange­sichts nach­ge­wie­se­ner Virusmutationen, bis zum 14. Februar die Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner inner­halb von sie­ben Tagen zu unter­schrei­ten. Zuletzt lag diese Kennzahl des Landeszentrums für Gesundheit bei 69,7.

Diese Zahl zeigt, dass wir auf dem rich­ti­gen Weg sind. Unser Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regeln hal­ten und die Solidarität zei­gen, die unsere Gesellschaft braucht und aus­zeich­net“, erläu­tern Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke sowie die Bürgermeisterin und die Bürgermeister im Kreis. Man dürfe im Kampf gegen Corona aber nicht nach­las­sen, wolle man das Gesundheitssystem nicht über­stra­pa­zie­ren. Wenn das nicht gelinge, droh­ten wei­tere Einschränkungen „Deswegen wer­den die Kontrollen auch fort­ge­führt, um die Allgemeinheit zu schüt­zen“, kün­di­gen die Verwaltungsspitzen an. Bei Nichtbeachtung der Regeln dro­hen Buß- oder Zwangsgelder in Höhe von bis zu 1000 Euro.

Für die Kontrollen bün­deln Kreis und Kommunen die Kräfte der Ordnungsämter, des Gesundheitsamtes und der Polizei. Am Wochenende gab es unter ande­rem Schwerpunktkontrollen aller Quarantäne-​Anordnungen. Aber auch die Befolgung der ande­ren Regeln der Corona-​Schutzverordnung wurde ver­stärkt über­prüft. So gab es zusätz­li­che Kontrollen im Einzelhandel. Zu Belehrungen kam es bei Ansammlungen von Jugendlichen auf Spielplätzen oder Schulhöfen bezie­hungs­weise auf Wochenmärkten, wo der 50-​Meter-​Radius beim Verzehr von Getränken unter­schrit­ten wor­den ist.

Gemeinsam rufen Landrat, Bürgermeisterin und Bürgermeister dazu auf, wei­ter­hin alle nicht unbe­dingt not­wen­di­gen Kontakte zu ver­mei­den und in der Einhaltung der wei­te­ren Vorsichtsmaßnahmen nicht nach­läs­sig zu wer­den: min­des­tens 1,5 Meter Abstand, regel­mä­ßige Handhygiene, das Tragen einer Alltagsmaske, wo der Abstand nicht ein­zu­hal­ten ist, und einer medi­zi­ni­schen Maske beim Einkauf oder im Bus sowie regel­mä­ßi­ges Lüften in geschlos­se­nen Räumen.

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