Bürgerbeteiligung Wendersplatz: Ideen und Wünsche online einbringen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der Wendersplatz, zen­tral zwi­schen Innenstadt, Rennbahnpark, Rhein und Hafen gele­gen, steht vor einer tief­grei­fen­den Umgestaltung. In die Planungen sol­len auch die Vorschläge und Ansichten der Neusserinnen und Neusser einfließen. 

In Zeiten der Corona-​Pandemie und der damit ein­her­ge­hen­den Einschränkung von Kontakten fin­det diese Beteiligung online statt. Auf der städ­ti­schen Homepage unter www​.neuss​.de kön­nen ab Mittwoch, 3. Februar 2021, mit Hilfe einer inter­ak­ti­ven Karte Ideen und Wünsche ein­ge­bracht wer­den. Einen Monat lang, bis zum 3. März 2021, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv an der Entwicklung des Wendersplatzes zu beteiligen.

Durch seine momen­tane Nutzung als Parkplatz wird der Wendersplatz als einer der zen­tra­len Orte in der Neusser Innenstadt sei­ner pro­mi­nen­ten Lage in der Stadt nicht gerecht. Als Gelenk zwi­schen Innenstadt, Rennbahnpark, der Achse zum Rhein und dem Hafenareal, besitzt er einen beson­de­ren Stellenwert im Neusser Stadtgefüge. Eine ebenso wich­tige Rolle spielt er im Zusammenhang mit dem Schützenfest im Sommer, wel­che er auch zukünf­tig behal­ten soll. Derzeit wird der Wendersplatz durch den brei­ten Straßenraum des Hessentordamms von der Innenstadt abgetrennt.

Um die­sen Defiziten ent­ge­gen­zu­wir­ken, soll er bau­lich, gestal­te­risch und funk­tio­nal so ver­än­dert wer­den, dass er zu einem qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Scharnier zwi­schen Innenstadt und Rennbahnpark wird und zukünf­tig eine Verknüpfung zum Rheinkorridor bie­ten kann. Konkret könnte damit die Rücknahme von Verkehrsflächen gemeint sein, die mit Hilfe den Wendersplatz auch zu Fuß oder mit dem Rad an die Innenstadt anbindet.

Zusätzlich soll der Wendersplatz künf­tig mit einer publi­kums­in­ten­si­ven Nutzung das Angebot der Neusser Innenstadt ergän­zen und auch nach Ladenschluss durch ein breit­ge­fä­cher­tes Angebot eine attrak­tive Adresse für Neuss wer­den. In die­sem Zusammenhang wur­den bereits einige Prozesse in die Wege gelei­tet. Neben ver­schie­de­nen Workshops und Expertengesprächen wur­den zusätz­lich gezielt Fragestellungen an Akteure ver­schie­dens­ter Fachbereiche gestellt.

Dazu zäh­len etwa der Neusser Bürger-​Schützenverein, Hafenwirtschaft, IHK, ADFC, ZIN, Neuss Marketing, Kultur- und Museumsfachleute sowie die Politik, um die Inhalte zu schär­fen und Konsens- sowie Dissens-​Punkte herauszufiltern.

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