Warnung vor „Schockanrufen” – Polizei bit­tet: Sprechen Sie mit Angehörigen über die Betrugsmasche

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Am Mittwochmittag (27.01.) erhielt eine Seniorin an der Straße „Am Elsbach” einen ver­meint­li­chen Anruf ihres Sohnes. Der Anrufer gab an, dass er einen schwe­ren Autounfall hatte und nun eine fünf­stel­lige Summe benötige. 

Da er der­zeit im Krankenhaus läge, könne er den Betrag nicht eigen­stän­dig besor­gen, um den ent­stan­de­nen Schaden zu beglei­chen. Ein Bekannter würde den Geldbetrag bei ihr abho­len. Daraufhin machte sich die lebens­äl­tere Grevenbroicherin auf den Weg zu ihrer Bank und holte ihr Erspartes ab.

Über den gesam­ten Zeitraum blieb der Anrufer in der Leitung am Festnetz der Seniorin. Nach ihrer Rückkehr wurde das Gespräch been­det. Einige Stunden spä­ter wurde die Seniorin stut­zig, da noch nie­mand bei ihr vor­bei­ge­kom­men war, um das Geld abzu­ho­len. Daraufhin kon­tak­tierte sie unter der ihr bekann­ten Nummer ihren Sohn, der sofort einen Betrug ver­mu­tete und die Polizei kon­tak­tierte. Glücklicherweise ist es in die­sem Fall zu kei­ner Geldübergabe gekommen.

Sprechen Sie mit Ihren Verwandten und Angehörigen über die Maschen der Trickbetrüger. Niemand möchte sein Erspartes oder das Erbe in die Hände von Kriminellen geben! In der Broschüre „Klüger gegen Betrüger” wur­den die gän­gigs­ten Maschen mit ent­spre­chen­den Präventionstipps zusam­men­ge­fasst. Sie ist auch online abruf­bar auf der Internetseite der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss: https://​rhein​-kreis​-neuss​.poli​zei​.nrw/​a​r​t​i​k​e​l​/​k​l​u​e​g​e​r​-​g​e​g​e​n​-​b​e​t​r​u​e​g​e​r​-​g​e​m​e​i​n​s​a​m​-​g​e​g​e​n​-​t​r​i​c​k​b​e​t​r​u​e​g​e​r​-​i​m​-​e​i​n​s​atz

Wenn Sie ein­mal Opfer wer­den, dann notie­ren Sie sich – wenn mög­lich – Uhrzeit und Rufnummer sowie Namen des angeb­li­chen Anrufers. Informieren Sie anschlie­ßend die Polizei (02131 300–0 oder Notruf 110).

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