Kommunen und Kreis sagen Corona-​Verstößen den Kampf an

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner inner­halb von sie­ben Tagen. Diese Kennzahl des Landeszentrums für Gesundheit (LZG) ist der Maßstab für den nach­hal­ti­gen Erfolg bei der Eindämmung der Corona-Pandemie.

Mit Sorge bli­cken Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und die Bürgermeisterin und die Bürgermeister im Kreis daher auf die aktu­elle Entwicklung der LZG-​Zahl für das Kreisgebiet. Mit zuletzt 112,5 ist die­ser Zielwert weit über­schrit­ten. Dem wol­len der Kreis und die acht kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen jetzt mit kon­zen­trier­ten Aktionen ent­ge­gen­tre­ten. Dabei wer­den Kontrollen der Einhaltung von Quarantäne-​Anordnungen und der Corona-​Schutzverordnung noch ein­mal ver­schärft. Bei Nichtbeachtung dro­hen regel­mä­ßig Buß- und Zwangsgelder.

Auch mit Blick auf die bereits in der Region nach­ge­wie­sene Virus-​Mutation ist es jetzt wich­tig, die 7‑Tage-​Inzidenz von 50 bis zum 14. Februar zu errei­chen“, sagt Landrat Petrauschke. Es sei drin­gend erfor­der­lich, die Zahl der Neuinfektionen abzu­sen­ken, um dau­er­haft eine Überlastung des Gesundheitssystems aus­schlie­ßen zu kön­nen. Wenn das nicht gelingt, dro­hen wei­tere Einschränkungen für die Allgemeinheit.

Verantwortungslosem Handeln in Zeiten der Pandemie sagen die Rathausspitzen im Kreis gemein­sam mit dem Landrat den Kampf an. Dazu bün­deln Kreis und Kommunen noch­mals Kräfte der Ordnungsämter, des Gesundheitsamtes und der Polizei. Für die­ses Wochenende sind unter ande­rem Schwerpunktkontrollen aller Quarantäne-​Anordnungen geplant. Das bedeu­tet, jeder, der unter Quarantäne steht, muss mit einem Behörden-​Besuch rech­nen. Aber auch alle ande­ren Regelungen der Corona-​Schutzverordnung sol­len ver­stärkt kon­trol­liert wer­den. Wer sich nicht an die Regeln hält, gefähr­det nicht nur sich selbst, son­dern auch die Allgemeinheit. Bei Verstößen gegen die Auflagen kön­nen Zwangsgelder von 1.000 Euro fest­ge­setzt werden.

Gemeinsam rufen Landrat, Bürgermeisterin und Bürgermeister auf, alle nicht unbe­dingt not­wen­di­gen Kontakte wei­ter zu ver­mei­den und in der Einhaltung der wei­te­ren Vorsichtsmaßnahmen nicht nach­läs­sig zu wer­den: Mindestens 1,5 Meter Abstand, regel­mä­ßige Handhygiene, das Tragen einer Alltagsmaske, wo der Abstand nicht ein­zu­hal­ten ist, und einer medi­zi­ni­schen Maske immer beim Einkauf oder im Bus, regel­mä­ßi­ges Lüften in geschlos­se­nen Räumen.

Gleichzeitig gilt ihr Dank allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich an die Regeln hal­ten. Obwohl diese ihnen zum Teil viel abver­lang­ten, zeig­ten sie die Solidarität, die unsere Gemeinschaft braucht und auch auszeichnet.

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