Impfpersonal und Infrastruktur ist startklar

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Am 8. Februar soll das Impfzentrum des Rhein-​Kreises Neuss in der Turnhalle des Berufskollegs für Technik und Informatik auf der Anton-​Kux-​Straße im Neusser Hammfeld sei­nen Betrieb aufnehmen. 

An der Reihe sind jetzt die über 80-​Jährigen, die nicht in Seniorenheimen oder Pflegeeinrichtungen woh­nen. Auch nach dem holp­ri­gen Beginn der Anmeldephase haben Senioren noch viele Fragen rund um die Abläufe der Corona-Schutzimpfung.

Wie läuft die Impfung vor Ort ab? Was muss ich beach­ten, und wel­che Unterlagen muss ich mit­brin­gen? Um Antworten zu lie­fern, hat sich Bürgermeister Christian Bommers nun selbst einen Überblick im Impfzentrum ver­schafft. „Die Einladungsschreiben der Landesregierung und des Landrats für die Impfberechtigten sind unter­wegs und größ­ten­teils bereits zuge­stellt wor­den. Ich ver­binde das mit der Hoffnung, dass mög­lichst viele Bürgerinnen und Bürger von dem Angebot, sich imp­fen zu las­sen, Gebrauch machen“, so Bürgermeister Christian Bommers.

Wir haben hier ins­ge­samt acht Impfstraßen“, erklärt Barbara Edelhagen, Leiterin des Kreis-​Impfzentrums. „Bereits am Eingang wird geprüft, ob der Besucher auch eine Terminbestätigung vor­le­gen kann. Nur so kommt er ins Impfzentrum. Zudem sind der Personalausweis oder ein ande­rer Lichtbildausweis zur Identifizierung erfor­der­lich“, so Edelhagen wei­ter. Per Ampelsystem wird ange­zeigt, wel­che Impfstraße aktu­ell frei ist. „Wird Hilfe benö­tigt, ste­hen die ehren­amt­li­chen Helfer von DRK, Malteser und Johanniter als Begleitung zur Verfügung. Wenn es nicht anders geht, kann auch eine Begleitperson mit­ge­bracht wer­den. Wir möch­ten aber so wenig Personen von aus­wärts wie mög­lich hier im Impfzentrum haben“, erklärt die Leiterin.

Die ein­zel­nen Impfstraßen sind in meh­rere Stationen ein­ge­teilt. Nach einem Wartebereich geht es wei­ter in die Registrierung – dort wer­den die im Idealfall schon fer­tig aus­ge­füll­ten Unterlagen wie Einverständniserklärung, Anamnesebogen (also ob Vorerkrankungen vor­lie­gen) und Terminbestätigung abge­ge­ben. Nach der Registrierung geht es direkt in den eigent­li­chen Impfraum. „Der Arm wird frei­ge­macht, die Spritze gesetzt, ein klei­ner Piks und fer­tig ist die Impfung“, erklärt Barbara Edelhagen.

Im Anschluss müs­sen die „Impflinge“ noch ein­mal 15 bis 30 Minuten in einem zwei­ten Wartebereich Platz neh­men, um zu schauen, ob es mög­li­che Reaktionen gibt. „Wir haben bis­lang keine Meldungen aus den Alten- und Pflegeeinrichtungen im Rhein-​Kreis Neuss über grö­ßere Reaktionen. Natürlich kann mal der Arm weh tun oder es kommt, ähn­lich wie bei der nor­ma­len Grippeschutzimpfung, zu gering­fü­gi­gem Schnupfen oder Husten“, erläu­tert Edelhagen. Nach der Wartezeit kann man das Impfzentrum wie­der verlassen.

Bei der Terminvereinbarung, die seit dem 25. Januar über die Kassenärztliche Vereinigung, im Internet unter ter​min​.coro​na​imp​fung​.nrw oder tele­fo­nisch unter 0800 116117 01, mög­lich ist, erhält man auch gleich­zei­tig den Termin für die zweite Spritze, die für die Impfung nötig ist. Die Impfung ist frei­wil­lig und kostenlos.

Die Stadt Meerbusch bie­tet für Seniorinnen und Senioren, die Hilfe bei der Terminvereinbarung oder bei der Anreise zum Impfzentrum benö­ti­gen, Unterstützung an. Ansprechpartner im Sozialdezernat sind Wolfgang Lammermann (02159/​916 556) und Anja Flintrop (02159/​916 529).

Nach der vom Bundesgesundheitsministerium fest­ge­leg­ten Impfreihenfolge wer­den zunächst alle Personen über 80 Jahren, Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen sowie das dor­tige Personal, Personal der ambu­lan­ten Altenpflege sowie medi­zi­ni­sches Personal mit beson­ders hohem Ansteckungsrisiko geimpft. Auch das medi­zi­ni­sche Personal, dass Personen behan­delt, pflegt oder betreut, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schwe­ren oder töd­li­chen Verlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, gehö­ren zur ers­ten Stufe.

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