Corona-​Schutzimpfung für Menschen über 80: Stadtverwaltung bie­tet Rat und Hilfe

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Ab 25. Januar kön­nen sich auch Meerbuscher Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre ihren per­sön­li­chen Termin für die Corona-​Schutzimpfung reservieren. 

Voraussichtlich am 8. Februar nimmt das Impfzentrum des Kreises am Berufskolleg für Technik und Informatik im Neusser Hammfeld sei­nen Betrieb auf. In die­sen Tagen erhal­ten die Betroffenen per Post eine herz­li­che Einladung von NRW-​Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann und Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, von dem frei­wil­li­gen und kos­ten­lo­sen Impfangebot Gebrauch zu machen.

Rund um die Impfung selbst gibt es bei vie­len älte­ren Menschen aller­dings noch Unsicherheiten und offene Fragen: Wie melde ich mich an? Wie komme ich als Behinderter zum Impfzentrum? Was muss ich beach­ten? „Ich kann diese Sorgen gut ver­ste­hen. Gerade die ältere Generation geht mit dem Thema Impfung sehr gewis­sen­haft und pflicht­be­wusst um und möchte alles rich­tig machen”, sagt Bürgermeister Christian Bommers.

Deshalb ste­hen wir Seniorinnen und Senioren, die keine Unterstützung durch Familie, Nachbarn oder Freunde haben und jetzt zur Impfung auf­ge­ru­fen sind, gerne mit Rat und Hilfe zur Seite.” In der Seniorenberatung des städ­ti­schen Sozialdezernats am Bommershöfer Weg in Osterath ste­hen Wolfgang Lammermann (Tel. 02159 /​926–556) und Anja Flintrop (Tel. 02159 /​916–529) bei Fragen und Problemen rund um die Impfung zur Verfügung.

Mit Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und den Bürgermeisterkollegen aus dem Rhein-​Kreis Neuss ist Christian Bommers dar­über hin­aus lau­fend im Austausch, wie man den über 80-​Jährigen die Impfung erleich­tern kann. Unter ande­rem soll es für bedürf­tige alte Menschen ver­güns­tigte Taxifahrten zum Impfzentrum geben, auch Unterstützung bei der Terminreservierung ist mög­lich. Noch geprüft wird, inwie­weit ehren­amt­li­che Helfer dabei ein­ge­bun­den wer­den können.

In Meerbusch leben der­zeit rund 4.500 Menschen im Alter von über 80 Jahren. Gut 600 davon leben im Heim und hat­ten dort bereits Impftermine, für nicht mobile Senioren mit höhe­ren Pflegegraden sind indi­vi­du­elle Lösungen in Vorbereitung.

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