Notbetreuung in den Schulen: Stadt gibt „CO²-​Ampeln“ und FFP2-​Masken aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – An den städ­ti­schen Schulen wird der­zeit eine Notbetreuung für die Klassen 1–6 ange­bo­ten. Derzeit wer­den rund 320 Kinder betreut, davon 40 an den wei­ter­füh­ren­den Schulen. 

Das ent­spricht 8,5 % aller Schülerinnen und Schüler in den Stufen 1–6. Um die Vereinbarkeit von Schulbetrieb und Infektionsschutz zu erleich­tern, hat die Stadt Grevenbroich am gest­ri­gen Tag mit der Ausgabe von rund 39.000 FFP2- Masken und rund 50 CO₂-​Ampeln begonnen.

Kohlendioxid (CO2) ist ein guter Indikator für „ver­brauchte“ Luft, weil jeder Mensch CO2 aus­at­met. In geschlos­se­nen Räumen bei grö­ße­rer Personenanzahl wie in Klassenräumen kann sich CO2 in der Raumluft ohne Lüften rasch anrei­chern. Zu hohe CO2-​Werte füh­ren bei den Anwesenden zu Ermüdungserscheinungen.

Eine erhöhte CO2-​Konzentration lässt zwar keine Aussage über virus­hal­tige Aerosole zu, aber sie deu­tet dar­auf hin, dass zu lange nicht gelüf­tet wurde und daher auch das Infektionsrisiko erhöht sein kann. Es ist nicht unbe­dingt erfor­der­lich, in jeden Klassenraum eine CO2-​Ampel dau­er­haft zu installieren.

Vielmehr reicht es, wenn in einem Raum zunächst mit Hilfe der Ampel das Lüftungsverhalten ein­stu­diert wird, das dann auch ohne Ampel bei­be­hal­ten wird. Dann kann die CO2-​Ampel anschlie­ßend im nächs­ten Klassenraum ein­ge­setzt wer­den. Zudem erhal­ten Lehrkräfte und Betreuerinnen und Betreuer im offe­nen Ganztag FFP2-​Masken, die aus dem Corona-​Rettungsschirmes „Maßnahmen zur Bewältigung aller direk­ten und indi­rek­ten Folgen der Corona-​Krise – Hilfen aus dem Sonderprogramm Rettungsschirm des Landes“ finan­ziert werden.

Dabei wird ent­spre­chend der Richtlinien des Landesministeriums mit 2 Masken pro Tag und pro Person kalkuliert.

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