Rhein-​Kreis Neuss: 34.000 Einladungen zur Corona-​Impfung verschickt

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Rhein-​Kreis Neuss – Die Kreisverwaltung hat die Einladungs- und Informationsschreiben von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und NRW-​Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann zur Impfung gegen das Corona-​Virus verschickt. 

Angeschrieben wer­den Bürger, die 80 Jahre oder älter sind und zu Hause leben. Genau 33 990 Briefe sind dazu kreis­weit in die Post gegan­gen. Der Landrat appel­liert in sei­nem per­sön­li­chen Schreiben an die Senioren, sich imp­fen zu las­sen, um sich und andere zu schüt­zen. Wer impf­be­rech­tigt ist und im Laufe die­ser Woche kein Schreiben erhal­ten sollte, kann sich an die Corona-​Hotline des Kreisgesundheitsamtes unter der Rufnummer 02181/​601‑7777 wenden.

Die jetzt auf den Weg gebrach­ten Anschreiben infor­mie­ren die Adressaten, dass für sie das Impfzentrum des Kreises in der Hammfeld-​Halle am Berufskolleg für Technik und Informatik in Neuss zustän­dig ist. Als Impfstart wird der bis­lang vom Land geplante 1. Februar genannt. Der lan­des­weite Impfbeginn wurde heute jedoch von der Landesregierung auf den 8. Februar ver­legt, was auch für das Impfzentrum des Rhein-​Kreises Neuss gilt. Grund ist die ver­zö­gerte Lieferung des Corona-​Impfstoffs von Biontech. Eine Anmeldung zur Impfung ist wei­ter­hin ab dem 25. Januar über die Internetseite www​.116117​.de oder per Telefon unter 0800/​11 61 17 01 möglich.

Es ist sehr bedau­er­lich, dass der Impfstart um eine Woche ver­scho­ben wer­den muss, weil noch nicht genü­gend Impfstoff gelie­fert wer­den konnte. Ohne Impfstoff kann auch nicht geimpft wer­den. Wichtig ist, dass für alle Erstimpfungen auch der ent­spre­chende Impfstoff für die Zweitimpfung gesi­chert ist“, sagt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke. Gleichzeitig weist er dar­auf hin, dass auf­grund der begrenz­ten Menge des zur Verfügung ste­hen­den Impfstoffes nicht jedem Berechtigten sofort ein Impftermin ange­bo­ten wer­den kann. Auch bit­tet Petrauschke um Verständnis, wenn es in der Startphase bei der Anmeldung zu Wartezeiten kommt. Er emp­fiehlt daher, zu Beginn die Anmeldung über das Internet statt per Telefon zu nutzen.

Die rund 34 000 Einladungsschreiben zur Corona-​Impfung sind im hoch­mo­der­nen Druckzentrum der Kreisverwaltung in Grevenbroich auto­ma­tisch gedruckt, gefal­tet und kuver­tiert wor­den. „Die Investition in unser digi­ta­les Inhouse-​Druckzentrum kommt uns jetzt beson­ders zugute“, sagt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke mit Blick auf die Corona-Pandemie.

Was frü­her sehr zeit- und arbeits­auf­wän­dig gewe­sen wäre, läuft jetzt voll digi­ta­li­siert ab. So spei­chern die Ämter der Kreisverwaltung Dokumente seit dem Vorjahr zen­tral und geben sie an die Hausdruckerei wei­ter. Dort wer­den sie auto­ma­ti­siert bear­bei­tet. Seit Beginn der Pandemie erle­di­gen viele Kreismitarbeiter den Schriftverkehr auch im Home-​Office und schi­cken ihn von dort direkt an das Druckzentrum.

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