Betrüger im Rhein-​Kreis aktiv – Die Polizei warnt vor den Maschen Krimineller

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch, Neuss, Grevenbroich (ots) Am Dienstag (19.01.) erhielt die Polizei Kenntnis von meh­re­ren lei­der erfolg­rei­chen Betrugs- bezie­hungs­weise Diebstahlsdelikten.

Gegen 10:10 Uhr klin­gelte es bei einem lebens­äl­te­ren Ehepaar an der Straße „Kanzlei” in Meerbusch-​Büderich. Zwei ihnen unbe­kannte Männer stan­den vor der Tür und gaben sich als Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens aus; sie müss­ten die Telefon- und SAT-​Anschlüsse überprüfen.

Das Paar ließ die bei­den in ihre Wohnung, wo sie sich schein­bar die ent­spre­chen­den Anschlüsse anschau­ten. Nach etwa 20 Minuten ver­lie­ßen sie die Räumlichkeiten. Das Ehepaar musste im Nachhinein fest­stel­len, dass ihnen Schmuck und Bargeld aus der Wohnung ent­wen­det wor­den waren und sie infor­mier­ten die Polizei. Es hatte sich kei­nes­wegs um echte Mitarbeiter des Technik-​Supports gehan­delt, son­dern offen­bar um Trickdiebe.

  • Die bei­den Tatverdächtigen sol­len zwi­schen 170 und 175 Zentimeter groß und 30 bis 35 Jahre alt gewe­sen sein.
  • Beide hat­ten braune Haare.
  • Sie waren schwarz geklei­det und tru­gen einen wei­ßen Mundschutz.

In Neuss-​Holzheim waren Betrüger an der Maximilianstraße unter­wegs. Mit der Begründung, durch eine nahe­ge­le­gene Baustelle seien Überprüfungen der Wasserleitungen not­wen­dig, erschlich sich ein unbe­kann­ter Tatverdächtiger gegen 10 Uhr Zutritt zur Wohnung einer Seniorin. Er besah sich in ihrer Anwesenheit sowohl in der Küche als auch im Badezimmer die Wasseranschlüsse.

Nach einer hal­ben Stunde erklärte er die Überprüfung für abge­schlos­sen und ver­ließ die Wohnung wie­der. Die Seniorin musste anschlie­ßend den Verlust von Wertgegenständen fest­stel­len; offen­bar hatte sich eine zweite Person in der Wohnung auf­ge­hal­ten. Die Seniorin erstat­tete Anzeige.

  • Der fal­sche Stadtwerke-​Mitarbeiter soll etwa 180 Zentimeter groß und von nor­ma­ler Statur gewe­sen sein.
  • Er trug eine Mütze und dunkle Kleidung.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei in bei­den Fällen unter der 02131 300–0 entgegen.

Ein wei­te­rer Betrugsfall wurde aus Grevenbroich gemel­det: Ein 65-​Jähriger war von einem ver­meint­li­chen Microsoft-​Mitarbeiter kon­tak­tiert wor­den, der im Zuge des Telefonates Zugriff auf den PC des Seniors erhielt. Es kam zu meh­re­ren Abbuchungen vom Konto des Grevenbroichers.

Betrüger sind oft in unter­schied­li­chen Rollen unter­wegs, um sich das Vertrauen ihrer Opfer zu erschlei­chen bezie­hungs­weise Zutritt zu Wohnungen zu ver­schaf­fen. Sie soll­ten auch wissen:

Ein Unternehmen wie Microsoft führt unter kei­nen Umständen unauf­ge­for­derte Telefonanrufe durch, in denen das Unternehmen anbie­tet, ein schad­haf­tes Gerät zu repa­rie­ren. Selbst auf offi­zi­elle Support-​Anfragen erfol­gen Hilfestellungen fast aus­schließ­lich per E‑Mail.

Microsoft schickt unauf­ge­for­dert weder E‑Mails, noch for­dert das Unternehmen per Telefonanruf per­sön­li­che oder finan­zi­elle Daten an.

Ein gesun­des Misstrauen ist rat­sam! Die Polizei warnt: Die Betrüger gehen zumeist sehr pro­fes­sio­nell vor, ihrem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Seien Sie miss­trau­isch und infor­mie­ren Sie die Polizei unter der Nummer 110, wenn Ihnen eine aktu­elle Beobachtung ver­däch­tig erscheint.

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