Bundeswehr unter­stützt Gesundheitsamt bis zum 19. Februar

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Bundeswehr unter­stützt das Kreis-​Gesundheitsamt auch wei­ter bei der Kontaktverfolgung. Jetzt gab es einen Schichtwechsel: 

45 Soldaten und Zivil-​Mitarbeiter unter der Leitung von Major Tim Feld, die seit Anfang November in der Kreisverwaltung tätig waren, wur­den von 45 Kolleginnen und Kollegen eben­falls vom Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr Köln abgelöst.

Mindestens noch bis zum 19. Februar sind die neuen Kräfte, deren Chef Oberstleutnant Matthias Spitzer ist, ins­be­son­dere bei der Kontaktnachverfolgung im Gesundheitsamt tätig.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke dankte Major Tim Feld und sei­ner Truppe für die außer­or­dent­li­che Einsatzbereitschaft in den ver­gan­ge­nen Wochen. „Ich bin der Bundeswehr sehr dank­bar. Ihre Unterstützung kam ange­sichts stei­gen­der Infektionszahlen zur rech­ten Zeit. Sie waren eine große Hilfe und haben mit dazu bei­getra­gen, zusam­men mit unse­rem Gesundheitsamt die Infektionsketten schnellst­mög­lich zu unter­bre­chen”, betonte Petrauschke. An die neuen Kräfte gerich­tet, sagte er: „Wir freuen uns über Ihre Bereitschaft zu hel­fen und kön­nen die Hilfe wei­ter­hin sehr gut gebrauchen.“

Der aktu­elle Einsatz läuft bis zum 19. Februar. Die ins­ge­samt 45 ein­ge­setz­ten Soldaten und zivi­len Mitarbeiter enga­gie­ren sich ebenso wie die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes an sie­ben Tagen in der Woche im Zwei-​Schicht-​System von 6.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der Kontaktnachverfolgung. Von Anfang an arbei­ten sie in fes­ten, erfah­re­nen Teams mit. Die Kontaktnachverfolgung bleibt ein wich­ti­ger Baustein im Kampf gegen das Coronavirus: Personen, die Kontakt mit Infizierten hat­ten, wer­den kon­tak­tiert und unter bestimm­ten Voraussetzungen in Quarantäne geschickt.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke wies dar­auf hin, dass nor­ma­ler­weise 100 Mitarbeiter im Gesundheitsamt arbei­ten, die Belegschaft aber mitt­ler­weile auf rund 350 – unter ihnen auch Teilzeitkräfte – auf­ge­stockt wor­den sei. Allein die Abteilung Infektionsschutz sei um das Zwanzigfache angewachsen.

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