Bürgermeister Klaus Krützen: „Förderung von Verschiebebahnhöfen hilft uns nicht“

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Bürgermeister Klaus Krützen greift die ver­schie­dent­lich geäu­ßerte Kritik zum Einsatz von Fördermilliarden zur Bewältigung des Strukturwandels im Rheinischen Revier auf und erklärt:

Die Kritik der letz­ten Tage am mög­li­chen Einsatz der Fördermittel macht deut­lich: Das Rheinische Revier ist aus Düsseldorfer Perspektive offen­bar ganz weit weg, nicht nur, weil man in Neuss umstei­gen muss oder auf der A46 im Stau steht. Anders ist es nicht zu erklä­ren, dass mit Billigung der NRW-​Landesregierung nun auch Personalkosten von Bundesbehörden und eigent­lich an ande­rer Stelle zu finan­zie­rende Infrastrukturprojekte aus dem Fördermittel-​Topf bezahlt wer­den sollen.

Hier muss drin­gend nach­ge­bes­sert und sicher­ge­stellt wer­den, dass die Fördermittel als zusätz­li­che Ressource dem Aufbau neuer Wertschöpfungsketten die­nen. Wir brau­chen zusätz­li­che Infrastrukturprojekte, Planungskapazitäten und Flächen, um den Wegfall von Arbeitsplatz gleich­wer­tig aus­glei­chen zu können.

Wenn Kosten, die an ande­rer Stelle eh ange­fal­len wären, nun aus den Fördermitteln für den Strukturwandel bezahlt wer­den sol­len, ist kein zusätz­li­cher Impuls, son­dern nur ein Verschiebebahnhof, der dem Revier nichts nützt.“

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