Betrug mit Immobilien – Betroffene wen­den sich an die Polizei

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss (ots) In den ver­gan­gen Wochen kam es ver­mehrt zu Betrugsversuchen in Verbindung mit Wohnungsinseraten und Immobilienangeboten.

Bereits Ende letz­ten Jahres weckte eine Wohnungsanzeige bei einer bekann­ten Online-​Immobilienplattform das Interesse eines Neussers. Der Kaufpreis des ange­bo­te­nen Objekts lag deut­lich unter dem übli­chen Marktwert ver­gleich­ba­rer Wohnungen. Der Neusser mel­det sich auf das Inserat des schein­ba­ren Schnäppchens und erhielt kurze Zeit spä­ter eine Antwort der ver­meint­li­chen Eigentümerin per Mail.

Sie gab an, ins Ausland ver­zo­gen zu sein und den Verkauf der Immobilie über eine Agentur abwi­ckeln zu wol­len. Im Anhang der Mail fand sich eine Passkopie der angeb­li­chen Eigentümerin.

Ein sol­ches Vorgehen ist bei der Kriminalpolizei bereits aus ande­ren Betrugsbereichen bekannt. Die gesen­dete Kopie des ver­meint­lich ech­ten Ausweises soll eine Vertrauensbasis und Glaubwürdigkeit schaffen.

Im Fall des Neussers kamen dem Interessenten schnell Zweifel an der Art und Weise der Kaufabwicklung. Er brach den Kontakt ab und ver­stän­digte statt­des­sen die Polizei.

In ande­ren Fällen berich­te­ten Opfer die­ser Betrugsmasche davon, dass sich im wei­te­ren Verlauf eine ver­meint­li­che Immobilienagentur mel­dete. Mit dem Verweis auf eine mög­li­che Wohnungsbesichtigung for­der­ten die fal­schen Makler im Vorfeld eine Sicherheitsleistung. Die Summe, die die Kaufinteressenten über­wei­sen soll­ten, rich­tete sich meist nach dem Wert der Immobilie und betrug mit­un­ter meh­rere tau­send Euro.

Zu einer tat­säch­li­chen Besichtigung geschweige denn zu einem Vertragsabschluss über die meist gar nicht zum Verkauf ste­hen­den Häuser und Wohnungen kam es im Folgenden natür­lich nie. Die Polizei warnt Schnäppchenjäger.

Seien Sie kri­tisch bei Immobilienangeboten, die beson­ders güns­tig erschei­nen. Forderungen nach Vorauszahlungen in der genann­ten Form sind unüb­lich und soll­ten äußerst kri­tisch hin­ter­fragt und genau­es­tens über­prüft wer­den. Geben Sie auch keine per­sön­li­chen Daten an angeb­li­che Eigentümer im Ausland wei­ter. Eine Ausweiskopie eines angeb­li­chen Anbieters ist kein siche­rer Identitätsbeweis.

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