Berechtigte ab 80 Jahren wer­den ange­schrie­ben – Impfzentrum öffnet

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Rhein-​Kreis Neuss – Ab dem 1. Februar nimmt nun auch das Impfzentrum des Kreises in der Hammfeld-​Halle am Berufskolleg für Technik und Informatik in Neuss sei­nen Betrieb auf. 

Hier kön­nen sich dann auch Personen, die 80 Jahre oder älter sind und im pri­va­ten Umfeld leben imp­fen las­sen. In der nächs­ten Woche erhal­ten diese Post, mit der sie von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Landes-​Gesundheitsminister Karl-​Josef Laumann ein­ge­la­den wer­den, von dem Impfangebot Gebrauch zu machen.

Ambulante Pflege und Rettungskräfte wür­den noch geson­dert ange­spro­chen und erhiel­ten in den nächs­ten Wochen eben­falls ein Impfangebot.

Wichtig ist, dass ins­be­son­dere in Heimen die Infektionen zurück­ge­hen. Dort ist eine hohe Impfquote wich­tig“, so der Landrat. Er betont, dass in Senioren-​Heimen weni­ger als ein Prozent der Bevölkerung woh­nen, aber 40 Prozent der Todesfälle zu bekla­gen sind.

Landrat Petrauschke weist dar­auf hin, dass auf­grund der begrenz­ten Menge des zur Verfügung ste­hen­den Impfstoffes nicht jedem Berechtigten sofort ein Impftermin ange­bo­ten wer­den kann. Dies werde aber inner­halb der nächs­ten Wochen erfol­gen. Auch bit­tet Petrauschke um Verständnis, wenn es in der Startphase bei der Anmeldung zu Wartezeiten kommt. Er emp­fiehlt daher, zu Beginn die Anmeldung über das Internet statt per Telefon zu nutzen.

Das Impfzentrum des Kreises hat eine Kapazität von täg­lich bis zu 1.200 Impfungen. Hierbei wird bei jeder Impfstraße von 12 Impfungen in der Stunde aus­ge­gan­gen. Aufgrund der nur begrenzt ver­füg­ba­ren Menge an Impfstoff wird diese Kapazität zu Beginn aber noch nicht ausgelastet.

Eine Anmeldung zur Impfung ist ab dem 25. Januar und aus­schließ­lich über die Internetseite www​.116117​.de oder per Telefon unter 0800/​11 61 17 01 möglich.

Bei wei­te­ren Fragen kön­nen sich Impfinteressierte auch an die Corona-​Hotline des Kreisgesundheitsamtes wen­den. Unter der Rufnummer 02181/​601‑7777 ist diese mon­tags bis frei­tags von 8 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr erreichbar.

Wie der Landrat wei­ter infor­miert, kön­nen die Senioren, die nicht mobil sind und sich auch von nie­mand fah­ren las­sen kön­nen, bei Ihrem Hausarzt nach­fra­gen, ob Sie einen Anspruch auf einen Taxi-​Schein haben. Wer über einen Berechtigungsausweis für den Behindertenfahrdienst des Rhein-​Kreises Neuss ver­fügt, kann die­sen Fahrdienst nutzen.

Am bes­ten ver­ein­bart man über die gewohnte Telefonnummer eine Abholzeit, sobald ein Impftermin vor­liegt. „Die Fahrt zum Impfen wird nicht auf Ihr Kontingent ange­rech­net“, erklärt Petrauschke in sei­nem Brief. Möglicherweise werde auch die jewei­lige Stadt oder Gemeinde wei­tere Unterstützung anbieten.

Kurz vor dem Jahreswechsel hat­ten im Rhein-​Kreis Neuss bereits die ers­ten Impfungen gegen das Coronavirus in Seniorenheimen begon­nen. Ab der kom­men­den Woche wer­den dann auch Mitarbeiter aus beson­ders gefähr­de­ten Bereichen in den Krankenhäusern geimpft.

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