Corona: Kinder aus Familien mit gerin­gem Einkommen bekom­men Mittagessen bezahlt

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Rhein-​Kreis Neuss – Kinder aus Familien mit gerin­gem Einkommen bekom­men ein Mittagessen wei­ter­hin auch dann bezahlt, wenn eine gemein­same Verpflegung in Schule, Tagesstätte oder Tagespflege wegen der Corona-​Pandemie nicht mög­lich ist. 

Grundlage sind die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Darauf hat das Sozialamt des Rhein-​Kreises Neuss hin­ge­wie­sen. „Wenn eine gemein­same Verpflegung in den Einrichtungen nicht mög­lich ist, kön­nen Caterer oder andere Anbieter das Essen etwa nach Hause lie­fern oder an einem Ausgabeort zu Abholung bereitstellen.

Selbst wenn dies mit Mehrkosten ver­bun­den ist“, so Amtsleiterin Anja Moll. Möglich sei auch die Ausgabe von Lebensmittelpaketen oder Gutscheinen für das Mittagessen durch die Anbieter für Mittagsverpflegung.

Anbieter kön­nen sich unter ande­rem auf der Plattform www​.rhein​kreis​hel​den​.de über orts­an­säs­sige Lieferdienste infor­mie­ren. Lokale Gastronomen fin­den Kooperationspartner in dem Anbieterverzeichnis des Rhein-​Kreises Neuss unter dem Link https://​but​.rhein​-kreis​-neuss​.de. Bedürftige Familien kön­nen sich bei Fragen zur Inanspruchnahme und Übernahme zusätz­li­cher Kosten dezen­tra­ler Mittagessensangebote an die Sozialämter der Kommunen oder an das Jobcenter wen­den, von denen sie bereits Leistungen erhalten.

Wer sich beim rich­ti­gen Ansprechpartner unsi­cher ist, wen­det sich an die BuT​-​Koordination im Kreissozialamt unter Telefon 0 21 81/​601 50 32 oder per E‑Mail an bildungspaket@rhein-kreis-neuss.de.

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