Jugendzentrum InKult: Spenden für krebs­kranke Kinder

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Coronakrise stellt beson­ders Kinder- und Jugendlichen vor beson­dere Herausforderungen. Vor allem betrof­fen sind Kinder, die eine ernst­hafte Erkrankung haben. 

Sie lei­den dop­pelt unter die­ser Situation, wie zum Beispiel Kinder mit der Diagnose Blutkrebs. Besonders soziale Kontakte sind für diese Kinder sehr wich­tig. Leider wur­den diese aber auch auf ein Minimum redu­ziert, sodass nur ein Elternteil zur­zeit bei ihnen blei­ben darf.

Deshalb ist es wich­tig durch gezielte Aktionen die­sen kran­ken Kindern Mut und Kraft zu geben. Die Düsseldorfer Elterninitiative „Kinderkrebsklinik e.V.“ am Bunzlauer Weg enga­giert sich seit mehr als 40 Jahren die­sen Kindern zu hel­fen. Auch zwei ehren­amt­li­che Helfer aus Neuss, Timur Gablan und Bojan Katic, sam­mel­ten Spenden, um die­sen Kindern die Weihnachtszeit zu verschönern.

Wir machen es mit Herz. Viele Kinder und deren Eltern haben es ohne­hin schon schwer. Besonders in die­sen Zeiten woll­ten wir etwas für diese Menschen tun.“, so Gablan.

Eine der Anlaufstellen war das Jugendzentrum InKult. „Als wir von der Aktion hör­ten, waren wir natür­lich direkt mit im Boot.“, so Einrichtungsleiter Moritz Ehrentraut. Gemeinsam mit dem Jugendvorstand der Interkulturellen Projekthelden wur­den zwei Kisten mit Gesellschaftsspielen und Bastelmaterialien gepackt und über­ge­ben. „Wir möch­ten auch wei­tere Jugendliche moti­vie­ren, sich für andere Menschen einzusetzen.

Denn auch gerade in Corona Zeiten müs­sen wir für­ein­an­der da sein,“ so Jugendsprecherin Anna Rajavi. Aufgrund des aktu­el­len Lockdowns und der damit ein­her­ge­hen­den Schutzmaßnahmen wird die Übergabe der Spenden durch die Uniklinik Düsseldorf betreut und über­wacht. So kann gewähr­leis­tet wer­den, dass das Infektionsrisiko so gering wie mög­lich gehal­ten wird.

Das Jugendzentrum InKult plant auch im neuen Jahr wei­tere Hilfsaktionen für Familien, Kinder und Jugendliche.

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