Feuerwehr löscht umfang­rei­chen Kaminbrand in Wevelinghoven

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich-​Wevelinghoven (ots) (FW Grevenbroich) Mit dem Alarmstichwort „Rauch im Haus” wur­den am Samstagmorgen gegen 6.20 Uhr zahl­rei­che Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grevenbroich zur Oberstraße nach Wevelinghoven alarmiert. 

Beim Eintreffen der ers­ten Kräfte konnte schnell die Ursache für die Rauchentwicklung aus­ge­macht wer­den. Der Kamin eines Einfamilienhauses brannte. Dadurch hatte sich der Rauch bereits im Haus und auf der Straße aus­ge­brei­tet. Der Bewohner blieb unver­letzt und konnte das Haus recht­zei­tig verlassen.

Durch die Feuerwehr wurde die Drehleiter in Stellung gebracht und ein Schornsteinfeger wurde hin­zu­ge­zo­gen. Der Kamin wurde gekehrt und so abge­löscht. „Nachdem die Maßnahmen eigent­lich abge­schlos­sen waren, drang erneut Rauch aus dem Kamin”, schil­dert Einsatzleiter Detlev Schwerdtner. Nachdem einige wei­tere Löschmaßnahmen fehl­schlu­gen und die Rauchentwicklung nicht weni­ger wurde, grif­fen die Florianer zu einer unge­wöhn­li­chen Maßnahme.

Wir haben den Kaminschacht im Erdgeschoss voll­stän­dig und im ers­ten Obergeschoss teil­weise geöff­net”, erklärt Schwerdtner. Dabei staun­ten die Einsatzkräfte nicht schlecht. In dem über 150 Jahre alten Haus waren die Deckenbalken nahezu durch den Kamin ver­legt. Durch die beim Brand ent­stan­dene Hitze hat­ten sich drei der Balken ent­zün­det. „Dies wurde erst nach der Öffnung des Kamins sicht­bar”, sagt Schwerdtner und fügt hinzu: „Eine sol­che Bauweise würde heut­zu­tage nie­mand mehr geneh­mi­gen, aber vor über 150 Jahren war die Bauordnung eben eine andere”, sagt der erfah­rene Einsatzleiter.

Nach dem Ablöschen der Balken konnte das Haus an den Besitzer über­ge­ben wer­den. Die Feuerwehr war bis 11 Uhr mit 20 Kräften im Einsatz. Vor Ort waren die haupt­amt­li­che Einheit und die ehren­amt­li­chen Kräfte aus Wevelinghoven. Die eben­falls alar­mier­ten Florianer der Einheit Stadtmitte stell­ten auf der Feuerwache den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

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