Stadtmeisterschaften für Scooter und Skater per Video-Contest

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Er hätte es gern anders – ech­ter, per­sön­li­cher und „face to face”. Doch Corona hat auch seine täg­li­che Arbeit ver­än­dert. „Die Jugendarbeit ver­la­gert sich der­zeit ins Digitale”, sagt Arne Klar, Mobiler Jugendsozialarbeiter des städ­ti­schen Jugendamtes.

Man muss fle­xi­bel sein und sich immer wie­der umstel­len.” Gesagt, getan. Für die Herbstferien im letz­ten Jahr hatte Klar mit Kindern und Jugendlichen die Idee ent­wi­ckelt, erst­mals einen Meerbuscher Scooter-​Contest aus­zu­tra­gen, eine Meisterschaft für ambi­tio­nierte junge Scooter‑, sprich Rollerfahrer. „Nachdem uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, beschlos­sen wir, den Contest ein­fach digi­tal zu star­ten”, so Klar.

Die Teilnehmer konn­ten ein­mi­nü­tige Video-​Spots mit ihren bes­ten Tricks und Stunts zur Bewertung ein­rei­chen. Eine Jury um Arne Klar, selbst seit 20 Jahren begeis­ter­ter Skateboarder, bewer­tete die Vorstellungen der Kids nach Vielfalt, Ausführungen und Style der Tricks und wählte die Sieger aus. „Der Contest hat einen ech­ten Hype aus­ge­löst. Mit viel Spaß wurde gefah­ren und pro­biert, bis die bes­ten Clips im Kasten waren”, so Klar. „Auch die Eltern waren begeis­tert vom Ehrgeiz ihrer Kinder.”

Nach dem Erfolg der Scooter-​Meisterschaft beschloss er, nach den glei­chen Regeln auch einen Contest für Skater anzu­bie­ten. Das Experiment gelang. Jetzt ste­hen in bei­den Wettbewerben die Bestplatzierten fest: Inoffizieller Stadtmeister bei den Scootern wurde Gabriel Helmut vor Bo Sperlinger und Leonard Billing. Die ers­ten drei Plätze bei den Skatern beleg­ten Finn Ketelsen, Ben Sieger und Philipp Bretz. Die Video-​Spots der Teilnehmer sind auf dem Instagram-​Konto der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Meerbusch meer.street.home eingestellt.

Arne Klar ist über­zeugt, dass sich unter den Meerbuscher Kindern und Jugendlichen nach den Skatern auch eine leben­dige Scooter-​Szene ent­wi­ckelt. „Da tut sich was.” Auf dem städ­ti­schen Abenteuerspielplatz am Badener Weg kann er den Besuchern schon bald eine Mini-​Rampe bie­ten, an der sich auch Anfänger ver­su­chen können.

Bo Sperlinger, hier bei einem sei­ner Tricks auf der Rampe unter der Oberkasseler Rheinbrücke, belegte beim Wettbewerb der Scooter den zwei­ten Platz. Foto: privat

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