FDP: Einzelhandel in der Innenstadt muss für alle Verkehrsteilnehmer erreich­bar bleiben

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Gemeinsam for­dern der FDP-​Vorsitzende Fielenbach und der Fraktionsvorsitzende Manfred Bodewig Rot-​Grün auf, die völ­lig ver­al­te­ten und über­hol­ten Planungsabsichten für eine auto­arme Innenstadt end­lich auf­zu­ge­ben und Neuss zukunfts­fä­hig zu machen. 

Die Pandemie hat als ers­tes Ziel für Innenstädte deut­lich gemacht, dass der Erhalt und die Entwicklung des Einzelhandels nur mit moder­nen Autos mit alter­na­ti­ven Antrieben wie Elektro- und Wasserstoffantrieb, Mobilitätszentren und intel­li­gen­ten Logistiksystemen mög­lich ist.

Und wenn man sich die Innenstadtförderprogramme der Bundesregierung zuguns­ten des Einzelhandels und einer leben­di­gen Innenstadt ansieht, da sieht man sofort, wie falsch der Neusser Weg ist, wenn sich Rot-​Grün durch­setzt, so Fielenbach.

Bodewig ergänzt den Vorwurf noch dadurch, dass dies auch noch mehr oder min­der „leise“ pas­sie­ren soll, wenn alle mit dem Lock-​Down beschäf­tigt sind und die Innenstadt leer. Diese ver­al­te­ten und ver­krus­te­ten Planungen der grü­nen Agenda 21, die schon vor Jahren immer wie­der auf­ge­tischt wur­den und jetzt ange­sichts der Machtverhältnisse und unge­ach­tet der gra­vie­ren­den Veränderungen fest­ge­zurrt wer­den sol­len, scha­den dem Neusser Einzelhandel.

Wenn Neuss den Anschluss nicht ver­pas­sen soll, muss es umden­ken. „Wir haben schon seit lan­gem bemän­gelt, dass die Fokussierung auf eine auto­freie Innenstadt den Blick ver­engt, zukunfts­fä­hige Lösungen und Einbeziehung aller mög­li­chen Verkehrsteilnehmer zu ent­wi­ckeln. Dies bedeu­tet auch, die mög­li­chen zukünf­ti­gen Technologien bei Antrieben auch mit zu berück­sich­ti­gen,“ kri­ti­sie­ren Bodewig und Fielenbach.

Einfach dar­über zu spe­ku­lie­ren, Parkflächen aus dem öffent­li­chen Raum zu neh­men, um auto­ma­tisch die Attraktivität des Raumes zu erhö­hen, ist fata­les Wunschdenken und passt nicht mehr in unsere Zeit. Da ist weit­sich­tige Planung mit intel­li­gen­tem Mobilitätsmix gefragt, so Fielenbach, der sich im Übrigen ver­wun­der­lich zeigt, warum sich auch Journalisten einem ver­al­te­ten Kurs zuguns­ten einer Parteienkonstellation „ver­schrei­ben“.

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