Digitale Sofortausstattungsprogramm zum Distanzunterricht

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit: Die Sofortausstattungsprogramme des Landes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer wer­den wei­ter stark nachgefragt. 

Die Schulträger in Nordrhein-​Westfalen haben bis Ende des Jahres 2020 bereits rund 83 Prozent der zur Verfügung ste­hen­den Fördersumme bean­tragt und ein gro­ßer Teil davon ist bereits bewil­ligt. Und die Tendenz ist wei­ter steigend.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer zeigt sich erfreut über die posi­tive Entwicklung des Fördergeschehens und erklärte: „Es war die rich­tige Entscheidung, dass die Landesregierung bereits im ver­gan­ge­nen Sommer vor­aus­schau­end gehan­delt und eine große Ausstattungsoffensive gestar­tet hat. Bundesweit haben wir damit eine Vorreiterrolle ein­ge­nom­men. Gemeinsam mit den Kommunen brin­gen wir das Lernen mit digi­ta­len Medien schnell voran.“

Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler: 143 Millionen Euro beantragt
Mit Stand 31. Dezember 2020 haben die Schulträger in Nordrhein-​Westfalen Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 143 Millionen Euro gestellt. Das ent­spricht rund 81 Prozent der Gesamtfördersumme von 178 Millionen Euro. Rund 134 Millionen Euro sind bereits bewilligt.

Bund und Länder hat­ten sich auf eine Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule in Höhe von 500 Millionen Euro ver­stän­digt, um Schülerinnen und Schüler mit digi­ta­len Endgeräten aus­zu­stat­ten. Auf das Land Nordrhein-​Westfalen ent­fal­len davon rund 105 Millionen Euro. Die Landesregierung hat zusätz­lich 55 Millionen Euro bereit­ge­stellt, sodass ins­ge­samt von Land und Bund 160 Millionen Euro bereit­ste­hen. Die Kommunen erbrin­gen einen Eigenanteil von 17,8 Millionen Euro, sodass ins­ge­samt rund 178 Millionen Euro zur Verfügung ste­hen. Eine indi­vi­du­elle Bedürftigkeitsprüfung ist hier­bei nicht vor­ge­se­hen. Die schul­ge­bun­de­nen mobi­len Endgeräte wer­den den bedürf­ti­gen Schülerinnen und Schülern in Form einer Leihe unent­gelt­lich von der Schule zur Verfügung gestellt. Das Land hat durch eine Änderung der Förderrichtlinie für die Schulträger die Möglichkeit geschaf­fen, die Mittel noch bis zum 31. Juli 2021 ver­aus­ga­ben zu können.

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