Neues Geoportal des Kreises geht an den Start

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Das Kataster- und Vermessungsamt des Rhein-​Kreises Neuss star­tet mit einem neuen Geoportal ins Jahr 2021. 

Am 6. Januar wird der Soft- und Hardware-​Wechsel vor­ge­nom­men. Exakt vier Jahre ist es her, dass die­ses öffent­lich zugäng­li­che Angebot in Betrieb ging. Dadurch bekom­men Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Wirtschaft und Verwaltung Zugriff auf digi­tale Fakten, denen auf der Erdoberfläche eine bestimmte räum­li­che Lage zuge­wie­sen wer­den kann, soge­nannte Geodaten.

Neben der geo­gra­fi­schen Lage und Form, bei­spiels­weise von Naturschutzgebieten, sind auch Informationen über ein­zelne Objekte ver­füg­bar. „Damals hoch­mo­dern und eines der ers­ten Geoportale im kom­mu­na­len Bereich, das den Normen und Vorgaben der Europäischen Union ent­sprach, sind mitt­ler­weile die Grenzen der genutz­ten Software ausgereizt.

Es wurde daher Zeit für eine Erneuerung“, betont Kreisdezernent Harald Vieten. Ziel war es, die Bedienfreundlichkeit zu erhö­hen und dem geän­der­ten (mobi­len) Nutzerverhalten – weg vom Desktop, hin zu Tablet und Smartphone – Rechnung zu tra­gen. Zudem sollte das neue Geoportal ent­wick­lungs­fä­hig und fle­xi­bel an die künf­ti­gen Anforderungen anpass­bar sein.

Die Entscheidung fiel schließ­lich auf das soge­nannte Masterportal, ein ursprüng­lich vom Hamburger Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung ent­wi­ckel­tes Projekt, das Kommunen und Landkreisen als Open-​Source-​Lösung lizenz­kos­ten­frei zur Verfügung gestellt wird.

Durch den Beitritt in eine schnell wach­sende Gemeinschaft aus bis­her rund 30 Anwendern aus ganz Deutschland und dar­über hin­aus unter­stüt­zen wir in enger Zusammenarbeit mit unse­rem kom­mu­na­len Rechenzentrum ITK Rheinland nicht nur die lang­fris­tige Weiterentwicklung des Portals, son­dern auch eine solide Basis der Geoinformationsstrategie für alle kreis­an­ge­hö­ri­gen Kommunen“, erläu­tert Michael Fielenbach, der Leiter des Kataster- und Vermessungsamtes. Dadurch sei man in der Lage, eigene Anforderungen zu for­mu­lie­ren und umzusetzen.

Zu fin­den hier

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