Corona-​Impfzentrum des Kreises soll Anfang Februar starten

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die heu­tige Zulassung des Corona-​Impfstoffes von Moderna durch die Europäische Arzneimittel-​Agentur hat bei Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke die Zuversicht gefes­tigt, mit den Impfungen der Bevölkerung wei­ter voranzukommen. 

Je mehr Impfstoff uns zur Verfügung steht, desto schnel­ler kön­nen wir die Menschen vor dem Coronavirus schüt­zen und hof­fent­lich dann Dank nied­ri­ger Infektionszahlen immer mehr Einschränkungen auf­he­ben“, blickt Petrauschke hoff­nungs­voll nach vorne und erklärt, dass das Impfzentrum des Kreises in der Turnhalle des Berufskollegs für Technik und Informatik am Neusser Hammfelddamm betriebs­be­reit ist.

Sobald die Impfungen in den Pflegeeinrichtungen abge­schlos­sen sind, wer­den wir dort mit bis zu 1.200 Impfungen am Tag star­ten kön­nen. Dies ent­spricht 12 Impfungen in jeder der 8 Impfstraßen bei einem 12-​Stunden-​Betrieb. Voraussetzung hier­für ist, dass immer aus­rei­chend Impfstoff zur Verfügung steht. Dies wird am Anfang ohne Zulassung wei­te­rer Impfstoffe nicht immer der Fall sein. Alle Beteiligten sind start­klar und war­ten auf den Impfbeginn. Der begren­zende Faktor ist die Menge des zur Verfügung ste­hen­den Impfstoffes“, so der Landrat.

In einer heu­ti­gen Telefonkonferenz mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-​Westfalen und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, an der Petrauschke gemein­sam mit Krisenstabsleiter Dirk Brügge, Ordnungsamtsleiter Marcus Mertens sowie den Leitern des Kreis-​Impfzentrums Barbara Edelhagen und Carsten Paetau teil­ge­nom­men hat, wurde Anfang Februar als vor­aus­sicht­lich lan­des­wei­ter Starttermin für die Impfzentren genannt.

Ab dem 18. Januar wird den beson­ders gefähr­de­ten Beschäftigten in den Krankenhäusern (Intensivstationen, Notaufnahme, Corona-​Stationen) ein Impfangebot unterbreitet.

Eine Terminvereinbarung für die Impfung in den Impfzentren ist aktu­ell noch nicht mög­lich. Dies wird künf­tig nach den Vorgaben des Landes bei der kas­sen­ärzt­li­chen Vereinigung über die Hotline 116117 sowie auch online mög­lich sein.

Der Starttermin wird vorab ange­kün­digt. Zudem wer­den alle Personen ab einem Alter von 80 Jahren, die in der Impfverordnung des Bundes in der höchs­ten Priorität sind, per­sön­lich ange­schrie­ben und auf das Impfangebot sowie die Möglichkeiten einer Terminvereinbarung hingewiesen.

Aktuell gehen wir davon aus, dass alle in der höchs­ten Priorität berech­tig­ten impf­wil­li­gen Personen bis zum Frühjahr auch geimpft sein wer­den“, so Petrauschke. Über das wei­tere Vorgehen wer­den der Kreis, das Land und die kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung fort­lau­fend berichten.

(177 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)