SPD, Grünen und UWG/​Aktiv: Erste Schritte zur auto­re­du­zier­ten Innenstadt geplant

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die erste Stunde in den städ­ti­schen Parkhäusern bleibt auch 2021 kos­ten­frei. Das haben die Vorsitzenden der im Rat der Stadt Neuss ver­tre­te­nen Fraktionen mit Bürgermeister Reiner Breuer über eine Dringlichkeitsentscheidung entschieden. 

Damit möch­ten wir auch im kom­men­den Jahr die Parksuchverkehre rund um die Innenstadt redu­zie­ren und Anreize schaf­fen, in den städ­ti­schen Parkhäusern zu par­ken“, erklärt mit Carsten Thiel der Fraktionsvorsitzende von UWG/​Aktiv für Neuss.

Im Zuge der Erstellung eines Mobilitätsentwicklungsplanes soll dann für 2022 auf Grundlage der Beschlüsse im städ­ti­schen Klimaschutzkonzept an einer Neukonzeption der Parkgebühren in der Stadt Neuss gear­bei­tet werden.

Den Beschluss zur Verlängerung der kos­ten­freien ers­ten Stunde nimmt die Kooperation aus SPD, Grünen und UWG/​Aktiv für Neuss aller­dings auch zum Anlass, über einen Änderungsantrag erste Schritte für die Aufwertung von Glockhammer und Sebastianusstraße auf den Weg zu bringen.

Wir möch­ten die bei­den Straßen so weit wie mög­lich für den Autoverkehr sper­ren“, erklä­ren Juliana Conti und Roland Kehl für die SPD und Bündnis 90/​Die Grünen.

Hierzu wird ergänzt: “Wir möch­ten hier neue urbane Räume für Fußgänger und Radfahrer schaf­fen und gleich­zei­tig in die­sem Bereich durch mehr Abstellplätze für Fahrräder und Lastenräder die Erreichbarkeit der Innenstadt für diese Nutzergruppen verbessern”.

Die Verwaltung soll hierzu in einer der nächs­ten Sitzungen des Planungsausschusses erste Vorschläge und einen Zeitplan für die Umsetzung vorlegen.

Wichtig ist den drei Kooperationspartnern auch, dass die Neusserinnen und Neusser sowie die Inhaber der Geschäfte früh­zei­tig in den Prozess ein­ge­bun­den wer­den. „Wir möch­ten alle Beteiligten mit­neh­men und kön­nen uns auch vor­stel­len, hier zunächst ein­mal einen Verkehrsversuch durch­zu­füh­ren, erklärt Bayram Öz von UWG/​Aktiv für Neuss. Auch hierzu soll im Planungsausschuss an kon­kre­ten Vorschlägen gear­bei­tet werden.

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