Über 700 Einsätze – Feuerwehr Meerbusch absol­viert Rekordjahr

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Robert Schilken, Herausgeber



Insbesondere die Einsätze im Bereich der Technischen Hilfe zei­gen wie viel­sei­tig die Feuerwehr Meerbusch gefor­dert wird. Glück im Unglück hatte die Fahrerin eines PKWs am 10.11. in Langst-​Kierst. Aus bis­her unge­klär­ter Ursache war die 58-​jährige Fahrerin gegen 16.50 Uhr mit ihrem PKW am Fahranleger in den Rhein gera­ten. Sie konnte sich noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eigen­stän­dig aus dem Fahrzeug und dem Rhein befreien und wurde anschlie­ßend vom Rettungsdienst behan­delt. Das alar­mierte Großaufgebot an Rettungsmitteln links und rechts des Rheines zu Land, zu Wasser und in der Luft konnte nach weni­gen Minuten den Einsatz beenden.

Suche nach dem Pkw. Foto: Feuerwehr Meerbusch

Auf dem Parkplatz der Post auf der Moerser Straße in Büderich prallte am 10.12. ein PKW gegen die Hauswand und kippte dar­auf­hin auf die Seite. Die Fahrerin wurde dadurch ein­ge­klemmt. Die Feuerwehr sta­bi­li­sierte das Fahrzeug, damit die­ses bei der wei­te­ren Rettung nicht weg­rutscht oder umkippt. Im Anschluss befrei­ten die Einsatzkräfte die Person aus ihrem Auto und über­ga­ben sie zur wei­te­ren Behandlung an den Rettungsdienst. Dieser brachte die Fahrerin in ein Krankenhaus.

Ein fol­gen­schwe­rer Unfall zwi­schen einem land­wirt­schaft­li­chen Gespann und einem Pferd mit Reiter ereig­nete sich am 14.08. in Osterath. Bei dem Versuch, dem Gespann aus­zu­wei­chen, gerie­ten Pferd und Reiter unter die fah­rende Zugmaschine. Während das Pferd zwi­schen den Achsen der Zugmaschine lie­gend ein­ge­klemmt und schwer ver­letzt wurde, konnte sich der Reiter selbst befreien. Die Feuerwehr befreite das Tier durch den Einsatz von schwe­rem Gerät und brachte es in die Tierklinik nach Langst-Kierst.

Ebenfalls zur Rettung eines Tieres rückte die Feuerwehr am 29.07. aus, eine Katze hatte sich so unglück­lich im Motorraum eines PKW ver­klemmt, so dass diese nur durch die Demontage diver­ser Teile befreit wer­den konnte. Und auch die Sprengung eines Geldautomaten in Strümp am 15.09. rief die Feuerwehr auf den Plan, wel­che die betrof­fe­nen Gebäudebereiche auf Gasansammlungen überprüfte.

Aber nicht nur im Stadtgebiet Meerbusch war die Feuerwehr aktiv, mehr­fach wur­den umlie­gende Städte bei grö­ße­ren Schadenslagen unter­stützt. So besetzte der Löschzug Lank bereits in der Neujahrsnacht eine Wache der Feuerwehr Krefeld, wel­che sich mit allen Kräften bei der Bekämpfung eines Feuers im Zoo befand. Am 24.06. unter­stützte der Löschzug Osterath beim Brand eines Reiterhofs in Kaarst und am 15.08. wur­den meh­rere Einheiten eben­falls nach Kaarst ent­sandt, wo ein hef­ti­ges Gewitter viele Keller über­flu­tet hatte.

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