Über 700 Einsätze – Feuerwehr Meerbusch absol­viert Rekordjahr

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Robert Schilken, Herausgeber



Insgesamt 105 Mal wur­den die Einsatzkräfte mit dem Stichwort „Feuer” alar­miert. Zu einem guten Teil han­delte es sich dabei um klei­nere Einsätze, zum Beispiel die Auslösung von Brandmeldeanlagen, ange­brann­tes Kochgut oder klei­nere Brände, z.B. von PKW´s oder der Vegetation. Am 19.07. brei­tete sich ein sol­cher Vegetationsbrand jedoch auf ca. 1.000 m² am Függershofweg in Bösinghoven aus. Sofort wur­den meh­rere Strahlrohre zur Brandbekämpfung an ver­schie­de­nen Stellen eingesetzt.

Auf Grund der länd­li­chen Lage ver­legte die Feuerwehr meh­rere hun­dert Meter Schlauchmaterial, um das Löschwasser vom nächs­ten Hydranten an die Brandstellen zu för­dern. Oftmals konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr schlim­me­rer Personen- oder Gebäudeschaden ver­hin­dert wer­den. Beispielsweise wur­den meh­rere Einheiten am 19.01.2020 mit dem Stichwort „Kellerbrand” in die Weidenstraße in Bösinghoven alar­miert. Vor Ort stell­ten die Kräfte eine starke Verrauchung in einem Einfamilienhaus fest, alle Bewohner hat­ten glück­li­cher­weise bereits vor Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude ver­las­sen, so dass der Fokus auf die Brandbekämpfung im Keller gelegt wer­den konnte.

Zu einem Brandeinsatz, in des­sen Verlauf ein Todesopfer zu bekla­gen war, wurde die Feuerwehr Meerbusch am frü­hen Morgen des 01.08. geru­fen. Mehrere Anrufer mel­de­ten, dass eine Wohnung im sechs­ten Stock eines Wohnhauses in Brand gera­ten war. Daraufhin löste die Leitstelle einen Großalarm für die Feuerwehr Meerbusch aus und ent­sandte die haupt­amt­li­che Wache sowie die frei­wil­li­gen Einheiten aus Osterath, Lank, Büderich, Strümp sowie Ossum-​Bösinghoven in die Kantstraße nach Büderich.

Foto: Ffw Meerbusch

Bei Eintreffen der ers­ten Kräfte stand eine Wohnung im sechs­ten Stock bereits im Vollbrand, dar­über hin­aus hatte sich das Feuer bereits über den Balkon auf eine dar­über lie­gende Wohnung aus­ge­brei­tet. Mehrere Personen mach­ten auf den Balkonen auf sich auf­merk­sam und berich­te­ten, dass der Hausflur in der betrof­fe­nen Etage ver­raucht ist und somit nicht als Fluchtweg genutzt wer­den kann. Die Feuerwehr lei­tete dar­auf­hin eine umfang­rei­che Menschenrettung und Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes sowie über 2 Drehleitern von außen ein. Vorsorglich wurde vor dem Gebäude auch ein Sprungpolster in Stellung gebracht.

Aufgrund der hohen Anzahl an betrof­fe­nen Personen löste die Leitstelle den sog. „MANV” aus, das Einsatzstichwort für den Massenanfall von Verletzten, so dass umfang­rei­che Kräfte des Rettungsdienstes aus dem Rhein-​Kreis Neuss sowie aus Düsseldorf zur Einsatzstelle ent­sandt wurden.

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