2020 „Kaarster for Future“: Ein ver­lo­re­nes Jahr für den Klimaschutz

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Aus Sicht von „Kaarster for Future“ war 2020 ein ver­lo­re­nes Jahr für den Klimaschutz. Auf dem Weg, die Schadstoffemissionen bis 2030 um 55 Prozent zu redu­zie­ren, sei die Stadt kaum vor­an­ge­kom­men, heißt es in einem Rückblick der Klimainitiative. 

Vor allem ver­mis­sen wir Maßnahmen, um die Hauptursachen für die kli­ma­schäd­li­che Gase, den Autoverkehr und den Energieverbrauch von pri­va­ten Haushalten anzu­ge­hen,“ kri­ti­siert der Sprecher Werner Kindsmüller.

Wenn das im Klimakonzept der Stadt vor­ge­ge­bene Ziel, die Emissionen bis 2030 um 55 Prozent zu redu­zie­ren, ernst­haft ver­folgt wer­den soll, müsste im neuen Jahr eine Mobilitätswende in Kaarst ein­ge­lei­tet werden.

Statt den Autoverkehr in der Innenstadt durch Parkplätze noch attrak­ti­ver zu machen, müsste der Autoverkehr zuguns­ten von Radfahrern und Fußgängern redu­ziert und Parkplätze in der Innenstadt müss­ten gebüh­ren­pflich­tig wer­den. Zudem müsse ein Beratungsangebot für Hausbesitzer ange­bo­ten wer­den, um ihnen Wege auf­zu­zei­gen, um ihre Immobilie zu sanie­ren, so die Initiative.

Der Sommer 2020 mit ver­mehr­ten Hitzetagen, Trockenheit und Starkregen hat gezeigt, dass Klimaschutz drin­gend not­wen­dig ist, um noch schlim­mere Entwicklung in Zukunft zu ver­mei­den,“ warnt Werner Kindsmüller. Allerdings seien auch im Haushaltsentwurf für 2021 keine Schwerpunkte für den Klimaschutz erkenn­bar. Deshalb müsse der neue Rat drin­gend kli­ma­po­li­ti­sche Akzente set­zen, so die Hoffnung von „Kaarster for Future“.

(25 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)