Zentraler Unterbringungseinrichtung: 38 Flüchtlinge mit dem Coronavirus infiziert

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Zahl der mit dem Coronavirus infi­zier­ten Bewohner in der von der Bezirksregierung Düsseldorf betrie­be­nen Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Neuss hat sich auf 38 reduziert. 

Das hat eine Testung aller Bewohner am 22. Dezember erge­ben. Alle wei­te­ren Testergebnisse sind nega­tiv. Alle Infizierten sowie deren Kontaktpersonen 1. Grades wer­den durch indi­vi­du­elle Verfügungen unter Quarantäne gesetzt. Der Aufnahme- und Verlegungsstopp bleibt bis min­des­tens zum 5. Januar bestehen.

Ich danke der Stadt Neuss, der Bezirksregierung Düsseldorf und allen Bewohnern für die gute Zusammenarbeit und hohe Disziplin bei der Einhaltung der Quarantäne. Gemeinsam ist es durch kon­se­quen­tes Handeln gelun­gen, den Ausbruch ein­zu­däm­men und die Zahl der Infizierten zu sen­ken“, so Dirk Brügge, Kreisdirektor und Leiter des Corona-​Krisenstabes des Kreises. „Wir wer­den die Lage gemein­sam wei­ter eng beglei­ten um sicher­zu­stel­len, dass es mög­lichst keine neuen Ansteckungen gibt“, kün­digt Brügge an.

Bei einer ers­ten Testung der Bewohner am 13. Dezember wurde noch bei 86 Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Daraufhin wurde die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gesetzt und ein Aufnahme- und Verlegungsstopp verhängt.

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