Neues Grabfeld für Sternenkinder

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Auf dem Friedhof „Am Teebaum” in Rommerskirchen ist nun ein Grabfeld für Sternenkinder – das erste sei­ner Art in der Gemeinde. 

Mit der Realisierung die­ses Projekts hat die Gemeinde Rommerskirchen eine Idee des Vereins „Stille Geburten” auf­ge­grif­fen. Bürgermeister Mertens war im September 2016 Schirmherr der Gründung von „Stille Geburten” in der Alten Schule in Sinsteden. Seither hat er mehr­fach die beson­dere und für die Betroffenen emo­tio­nal über­aus bedeut­same Tätigkeit des Vereins unter Vorsitz von Petra Friese gewürdigt.

Der Verein beglei­tet und betreut Eltern von Sternenkinder vor, wäh­rend und nach der Schwangerschaft und gibt sowohl prak­ti­sche als auch the­ra­peu­ti­sche Hilfen. Mehr als 3000 Kinder wer­den in Deutschland jähr­lich gebo­ren, genauer: Sie kom­men nach der zwölf­ten Schwangerschaftswoche zur Welt.

Weil kein Schrei des Babys ertönt, spricht man auch von einer „stil­len Geburt”. Den Mitgliedern von „Stille Geburten” liegt nicht zuletzt daran, für eine wür­dige Bestattung der tot zur Welt gekom­me­nen Kinder zu sor­gen und das ent­spre­chende Bewusstsein in der Bevölkerung zu ent­wi­ckeln. Um das eigens für Sternenkinder bestimmte Grabfeld anle­gen zu kön­nen, ist 2020 die Friedhofssatzung ent­spre­chend geän­dert worden.

Auf dem Friedhof „Am Teebaum”, dem größ­ten inner­halb des Gemeindegebiets, sol­len nach Fertigstellung des neuen Grabfelds Sternenkinder aus Dormagen, Grevenbroich und Jüchen ebenso bestat­tet wer­den wie sol­che aus Rommerskirchen.

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