7.200 Impfdosen: Corona-​Impfungen im Kreis begin­nen am 27. Dezember

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Impfungen gegen das Corona-​Virus im Rhein-​Kreis Neuss star­ten am 27. Dezember. 

Hierzu erhält der Kreis zunächst 7.200 Impfdosen, die durch das Land Nordrhein-​Westfalen bis in die zweite Hälfte des Januars in meh­re­ren Etappen aus­ge­lie­fert wer­den. Da jeweils eine zwei­fa­che Impfung not­wen­dig ist, kön­nen hier­mit zunächst 3.600 Personen geimpft werden.

Wir sind froh, dass es mit den Impfungen nun los­geht und damit auch die Aussicht wächst, dass im Laufe des kom­men­den Jahres schritt­weise Einschränkungen gelo­ckert oder auf­ge­ho­ben wer­den kön­nen“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, der sich auch dar­über freut, dass sich die Zahl der zu Beginn zur Verfügung ste­hen­den Impfdosen noch ein­mal erhöht hat. „Unser Dank gilt der Kassenärztlichen Vereinigung, den Hilfsorganisationen sowie den Pflegeeinrichtungen für die gute und schnelle Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Impfungen“, stellt der Landrat die rei­bungs­lose Kooperation heraus.

Begonnen wird mit den Impfungen nach den Vorgaben von Bund und Land zunächst aus­schließ­lich in Pflegeeinrichtungen. „Hier wird sowohl den Bewohnern als auch den Mitarbeitenden, die Kontakt zu den Bewohnern haben eine Impfung ange­bo­ten“, erläu­tert Dirk Brügge, Kreisdirektor und Leiter des Corona-​Krisenstabes und wirbt dafür, dass Angebot der frei­wil­li­gen Impfung anzunehmen.

Wann das erste Mal im Impfzentrum des Kreises in der Turnhalle des Berufskollegs für Technik und Informatik in Neuss geimpft wird, steht noch nicht fest. Terminvereinbarungen sind daher aktu­ell noch nicht mög­lich. „Sobald dort der Start erfolgt, wer­den wir dies gemein­sam mit der kas­sen­ärzt­li­chen Vereinigung ankün­di­gen und auch erläu­tern, wie ein Termin ver­ein­bart wer­den kann und wer impf­be­rech­tigt ist“, so Brügge.

Die mobi­len Impfungen in den Einrichtungen wer­den von der kas­sen­ärzt­li­chen Vereinigung und den Hilfsorganisationen durch­ge­führt. Der Rhein-​Kreis Neuss legt die Reihenfolge fest und bestellt den Impfstoff. „Hierbei legen wir ein Augenmerk dar­auf, zunächst in beson­ders sen­si­blen Einrichtungen zu star­ten. Welche dies genau sind, wer­den wir zum Schutz der Einrichtungen, der Bewohner und Mitarbeiter aber nicht vorab öffent­lich kom­mu­ni­zie­ren“, erläu­tert Petrauschke.

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