Polizei klärt Raubserie – Verdächtige in Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Rommerskirchen, Dormagen, Köln (ots) Seit November 2020 ereig­ne­ten sich ins­ge­samt fünf bewaff­nete Überfälle auf Verbrauchermärkte in Neuss (25.11. und 26.11.), Rommerskirchen (01.12.) und Köln (20.11.), sowie ein Überfall auf einen Juwelier in Dormagen (03.12.).

Während die Täter in den Verbrauchermärkten jeweils unter Vorhalt von Handfeuerwaffen die Kassierer zur Herausgabe von Bargeld auf­for­der­ten, nach­dem man sich als Kunde getarnt zunächst an der Kasse ange­stellt hatte, wurde der Juwelier in Dormagen kör­per­lich atta­ckiert und dabei auch schwer verletzt.

Nachdem die Ermittlungskommission (EK) „Ruhr” öffent­lich nach den Tatverdächtigen einer Serie von Raubüberfällen fahn­dete, gin­gen zum Teil viel­ver­spre­chende Hinweise auf die Identität der Gesuchten ein.

Hinweise von Zeugen, die Auswertung der Videoaufzeichnungen sowie Fingerspuren und wei­tere inten­sive Ermittlungsmaßnahmen brachte die Polizei auf die Spur der jun­gen Tatverdächtigen.

Bei ihnen han­delt es sich um Dormagener im Alter von 17 und 18 Jahren.

Bereits am Freitag (18.12.) konn­ten zwei 17 und 18 Jahre alte Tatverdächtige, ver­se­hen mit Haftbefehlen, fest­ge­nom­men wer­den. Noch wäh­rend der Festnahmen in Dormagen durch­such­ten die Ermittler der Polizei auch Wohnungen von wei­te­ren mög­li­chen Tatverdächtigen und stell­ten umfang­rei­ches Beweismaterial sicher.

Während die zwei Festgenommenen am Freitag auf Antrag der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft einem Richter vor­ge­führt wur­den und die­ser Untersuchungshaft anord­nete, dau­ern die Ermittlungen und die Auswertung der sicher­ge­stell­ten Beweismittel des Kriminalkommissariats in Neuss an.

Ob das Duo mög­li­cher­weise noch für wei­tere Taten aus den ver­gan­ge­nen Monaten in Betracht kommt, ist eben­falls Gegenstand der lau­fen­den Ermittlungen.

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