Ministerin Gebauer: Szenarien für den Unterrichtsbetrieb geben Schulen Orientierung

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Klartext​.NRW – Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:Das Ministerium für Schule und Bildung hat die Schulen in Nordrhein-​Westfalen über Szenarien für die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs nach den Weihnachtsferien ab dem 11. Januar 2021 informiert. 

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Am Ende eines von der Corona-​Pandemie gepräg­ten Jahres geben wir den Schulen damit die Möglichkeit, sich mit genü­gend Vorlauf auf ver­schie­dene Szenarien für den Schulbetrieb im neuen Jahr vorzubereiten.“

Ministerin Gebauer machte gleich­zei­tig deut­lich, dass die Entscheidung über die kon­krete Ausgestaltung des Schulstarts unmit­tel­bar nach der für den 5. Januar 2021 geplan­ten Sitzung der Regierungschefinnen und Regierungschefs mit der Bundeskanzlerin getrof­fen wer­den kann. „Mit unse­rem der­zei­ti­gen Stufenmodell kom­men wir dem Wunsch vie­ler Schulen nach größt­mög­li­cher Planungssicherheit und einer früh­zei­ti­gen Information nach. Auch wenn wir heute noch nicht sagen kön­nen, wie sich das Infektionsgeschehen zu Beginn des neuen Jahres dar­stel­len wird und des­halb wei­ter­ge­hende Präzisierungen aus­drück­lich nicht aus­zu­schlie­ßen sind, so geben wir den Schulen schon jetzt einen Rahmen für ihre Planungen.“

In der Schulmail vom 21. Dezember 2020 wird ein Stufenmodell zur Gestaltung des Schulunterrichts im neuen Kalenderjahr in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen vor­ge­stellt. In Stufe 1 fin­det lan­des­weit so wie zu Beginn des aktu­el­len Schuljahres für alle Schulformen und Schulstufen Präsenzunterricht unter Berücksichtigung der aktu­el­len Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz statt.

In Stufe 1+ sind Erweiterungen im Rahmen der in Nordrhein-​Westfalen gül­ti­gen Hotspotstrategie für beson­ders vom Infektionsgeschehen betrof­fene Schulen in Kommunen mit einer 7‑Tages-​Inzidenz ober­halb von 200 vor­ge­se­hen. Die Ordnungsbehörden in den Kreisen oder kreis­freien Städten kön­nen in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem Ministerium für Schule und Bildung durch Allgemeinverfügung schul­spe­zi­fi­sche Einschränkungen des Schulbetriebs anordnen.

Das kann u.a. ein Wechselmodell von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 (mit Ausnahme von Abschlussklassen) sein. Stufe 2 macht eine Grundsatzentscheidung der Landesregierung erfor­der­lich. Sie kann lan­des­weit einen ein­ge­schränk­ten Schulbetrieb bei­spiels­weise mit einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 (mit Ausnahme von Abschlussklassen) vor­se­hen. Bei einer beson­ders kri­ti­schen Infektionslage könnte es zudem not­wen­dig wer­den, dass die Landesregierung über noch wei­ter­ge­hende Einschränkungen ent­schei­den müsste.

Darüber hin­aus ent­hält die Schulmail all­ge­meine Hinweise für den Schulbetrieb im neuen Jahr sowie ergän­zende Informationen für die Berufskollegs, zur Ausgestaltung der Ganztagsangebote und zum Berufsorientierungsprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Außerdem erhal­ten die Schulen einen Überblick über Unterstützungsmaterial für den Distanzunterricht.

Ministerin Gebauer kün­digte an, alle Lehrkräfte und das wei­tere Personal an den Schulen für die Zeit bis zu den Osterferien mit FFP-​2-​Masken aus­zu­stat­ten. „Die Landesregierung trifft alle erfor­der­li­chen Vorkehrungen für einen wirk­sa­men Gesundheitsschutz.“ Die Verteilung der FFP-​2-​Masken wird über die Schulträger erfolgen.

Abschließend wur­den die Schulen und Schulträger noch ein­mal gebe­ten, auch im neuen Jahr grund­sätz­lich von der Möglichkeit eines gestaf­fel­ten Unterrichtsbeginns in der Zeit von 7 bis 9 Uhr Gebrauch zu machen, um Schülerströme zu ent­zer­ren und das Infektionsrisiko auf dem Schulweg und im öffent­li­chen Nahverkehr zu verringern.

Die Schulmail mit den wei­te­ren Informationen fin­den Sie im Bildungsportal.

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