Heimatpreis 2020: Hermann Kienle und Karl-​Heinz Stumps gewin­nen ers­ten Preis

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die zweite Auflage des Heimatpreises hat erneut gezeigt, wie viele Menschen und Vereine sich in Dormagen für ihre Heimat ein­set­zen, sie unter­stüt­zen sowie his­to­risch auf­le­ben lassen. 

Die Preisträger sind auf­grund der Corona-​Pandemie in die­sen Tagen ein­zeln geehrt wor­den, eine fei­er­li­che Preisverleihung konnte nicht statt­fin­den. Insgesamt 14 Personen oder Vereine hat­ten sich bewor­ben. Eine Jury wählte die Preisträger aus. Das Land stellt für den Dormagener Heimatpreis 5.000 Euro zur Verfügung, wei­tere 800 Euro spen­dete die evd ener­gie­ver­sor­gung dor­ma­gen für den Nachwuchsförderpreis.

Den ers­ten Preis tei­len sich Hermann Kienle und Karl-​Heinz Stumps. Beide sind Zonser, fei­er­ten im November ihren 80. Geburtstag und set­zen sich seit vie­len Jahrzehnten für ihre Heimat ein. Kienle ist nicht nur Vorsitzender des Denkmalfördervereins und Mitbegründer des Geschichtsvereins, er wid­met sich auch schon seit mehr als 50 Jahren his­to­ri­schen Forschungen und führt Menschen durch Zons. Hier ließ er auch die mit­tel­al­ter­li­che Nachtwächtertradition wie­der aufleben.

Karl-​Heinz Stumps, ist ehren­amt­li­cher Denkmalpflegebeauftragter und stell­ver­tre­ten­der Vorsitzender des Denkmalfördervereins sowie lang­jäh­ri­ges Vorstandsmitglied der Kultur- und Heimatfreunde (KuHf). Seit mehr als 20 Jahren ist er Techniker, Regisseur und Darsteller am Mundarttheater, enga­gier­ter Mitorganisator der Lebenden Krippe sowie Nachtwächter und Stadtführer in Zons. Zudem hat er sich bereits für zahl­rei­che Projekte ein­ge­setzt wie etwa Bänke auf Friedhöfen und die Baumscheiben am Schweinebrunnen und Tourist-​Info. Die bei­den ers­ten Preisträger erhiel­ten in Anerkennung ihres her­aus­ra­gen­den Engagements jeweils 1.250 Euro.

Der zweite Preis ging an die Dorfgemeinschaft Hackhausen, die sich mit vie­len Projekten um den Zusammenhalt in ihrem Stadtteil küm­mert und hier frei­wil­lig auch die Kapelle als Wahrzeichen von Hackhausen pflegt, sowie an Susanne Baruschke. Die Organisatorin der jähr­li­chen Adventsfensteraktion in Straberg sorgt dar­über hin­aus bei­spiels­weise durch Zeitzeugenbefragungen für geschicht­li­che Erinnerung und Verschönerung von iden­ti­täts­stif­ten­den Orten. Beide Preisträger erhiel­ten jeweils 750 Euro.

Mit dem drit­ten Preis aus­ge­zeich­net wur­den Egmont Worms für sein ste­ti­ges Engagement im Zeichen der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und der Friedensarbeit, „Stadtlesefee“ Maria Krücken, die sich in zahl­rei­chen Kindertageseinrichtungen enga­giert, Joachim Conrad, der sich für eine Neugestaltung des Kirchplatz in Gohr ein­setzt und Leon Manitz für seine geschicht­li­che Dokumentation anläss­lich des 150-​jährigen Bestehens der Stürzelberger Schützenbruderschaft. Alle vier Preisträger erhiel­ten jeweils 250 Euro.

Zudem wur­den zwei Sonderpreise der ener­gie­ver­sor­gung dor­ma­gen ver­lie­hen für Jugendarbeit in der Heimatförderung. Jeweils 400 Euro gin­gen an die Regenbogenschule in Rheinfeld und die Jugendorganisation „Die Falken“.

Einen Anerkennungspreis erhiel­ten Sonja Rosier aus Zons sowie die neu gegrün­de­ten „Heimatfreunde Nievenheim und Ückerath“, die bereits geschicht­li­che Erinnerungstafeln an Gebäuden in Angriff genom­men haben.

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