Feuerwehr Grevenbroich blickt auf ein­satz­rei­ches Jahr 2020 zurück

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Robert Schilken, Herausgeber



Zu den grö­ße­ren oder beson­de­ren Einsätzen zähl­ten fol­gende Alarmierungen:

Am 6. Februar musste die Feuerwehr eine Fertigungsmaschine in einem Gewerbetrieb an der Nordstraße löschen. 35 Einsatzkräfte waren rund drei Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Am 10. Februar fegte Sturm „Sabine“ mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Kilometern pro Stunde über das Stadtgebiet. 25 Einsätze fie­len inner­halb kür­zes­ter Zeit für die Feuerwehr an. 140 Einsatzkräfte aus allen Einheiten waren die gesamte Nacht im Einsatz.

Für viel Aufmerksamkeit sorgte ein Feuer in einem Altholzlager am 12. April nahe der Autobahn 46 bei Kapellen. Zusammen mit der eben­falls alar­mier­ten Freiwilligen Feuerwehr Korschenbroich konnte das Feuer rasch ein­ge­dämmt wer­den. Allerdings musste das Löschwasser auf­wän­dig zu der ent­le­ge­nen Einsatzstelle trans­por­tiert wer­den. Rund 40 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Zu einem Verkehrsunfall mit einem Bus rück­ten zahl­rei­che Kräfte am 31. Mai nach Neukirchen aus. Vor Ort tra­fen die Einsatzkräfte glück­li­cher­weise auf einen unbe­setz­ten Bus. Der Busfahrer wurde aller­dings schwerverletzt.

Mehrere Menschen wur­den am 16. Juni durch die Feuerwehr geret­tet. Erst wur­den am Vormittag vier Personen und ein Hund aus den Räumlichkeiten einer Sportanlage geret­tet nach­dem es ein Gasleck an einer Heizanlage gege­ben hatte. Am Nachmittag wurde an der Bundestraße 59 bei Gustorf ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall aus sei­nem Fahrzeug befreit.

Ebenfalls ein­satz­reich ver­lief der 28. Juni. Durch vier Einsätze, wel­che teil­weise gleich­zei­tig gemel­det wur­den, waren zeit­weise alle Einheiten der Feuerwehr Grevenbroich im Einsatz. Grund für die Alarme waren eine aus­ge­löste Brandmeldeanlage, ein schwe­rer Verkehrsunfall an der Kreisstraße 10, eine aus­ge­löste Brandmeldeanlage im Seniorenheim und aus­strö­men­des Gas in Kapellen.

Den wohl kurio­ses­ten Einsatz des Jahres gab es am 14. Juli auf einem Wirtschaftsweg im Industriegebiet-​Ost. Ein Passant hatte an einem abgestellten
LKW-​Auflieger eine gelblich-​braune trop­fende Flüssigkeit in Kombination mit einem bei­ßen­den Geruch fest­ge­stellt. Kräfte in einem Chemiekalienschutzanzug öff­ne­ten den Anhänger. Das Ergebnis: Etliche Liter abge­lau­fe­nes Bier lie­fen im Auflieger aus. 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Zwei schwere Verkehrsunfälle ereig­ne­ten sich am 4. und 7. August auf der Autobahn 46 und der Landstraße 116. Insgesamt muss­ten bei den Einsätzen 15 ver­letzte Personen behan­delt werden.

Ein wei­te­res Unwetter am 13. August sorgte inner­halb von einer Stunde für über 220 Meldungen bei der Feuerwehr Grevenbroich. Es wurde Stadtalarm aus­ge­löst. Bei vie­len Meldungen musste die Feuerwehr nicht tätig wer­den. Bei rund 40 Meldungen muss­ten Sturmschäden besei­tigt oder Wasser aus Kellern gepumpt wer­den. Nur zwei Tage spä­ter gab es ein wei­te­res Starkregenereignis in der Stadt. An die­sem Tag wur­den 70 Einsätze abge­ar­bei­tet. Brisant: Wasser drang auch in einen Wohnbereich eines Seniorenheims ein.

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