Feuerwehr Grevenbroich blickt auf ein­satz­rei­ches Jahr 2020 zurück

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Mit 1054 Einsätzen im Jahr 2020 wurde bereits Ende Dezember die Höchstmarke aus dem ver­gan­ge­nen Jahr (1041 Einsätze) über­bo­ten. Damit geht der Trend der stei­gen­den Einsatzzahlen weiter. 

Mit 246 Bränden zu 808 tech­ni­schen Hilfeleistungen zeich­net sich immer mehr ab, in wel­chem Bereich die Feuerwehr zuneh­mend gefor­dert wird. Vor allem Sturmeinsätze und Unfälle sorg­ten in die­sem Jahr für lange und oft auch par­al­lel statt­fin­dende Einsätze. Durch die Coronapandemie musste der Übungsbetrieb lange aus­ge­setzt werden.

Über 1000 Einsatzstunden haben die Florianer der haupt­amt­li­chen Wache und der acht ehren­amt­li­chen Einheiten im Stadtgebiet in die­sem Jahr abge­ar­bei­tet. So wur­den 246 Feuer unter­schied­li­cher Art bekämpft. 30 weni­ger als im Jahr 2019. Davon zäh­len 80 zu der Kategorie Wohnungsbrand, 17 Fahrzeugbrände, 18 Flächenbrände, zwei Feuer in Betrieben und drei in öffent­li­chen Gebäuden. Weitere 45 Brände gehen als Sonstige Brände in die Statistik ein. Des Weiteren wurde in 96 Fällen aus­ge­löste Brandmeldeanlagen kon­trol­liert und nach Bekanntwerden der Ursache zurückgestellt.

Im Bereich der tech­ni­schen Hilfeleistung wur­den 100 Personen aus Notlagen befreit. 305 mal wurde die Feuerwehr wegen Sturm oder Wassereinsätzen tätig. Dazu kamen 15 Verkehrsunfälle mit ein­ge­klemm­ten Personen. In zwei Fällen waren Busse an den Unfällen betei­ligt. Auch Tiere mach­ten eine Vielzahl von Einsätzen aus. 155 Mal rück­ten Kräfte zu Tiereinsätzen aus. Größtenteils, sind diese aller­dings als Kleineinsätze zu ver­bu­chen. Von den Straßen im Stadtgebiet wur­den 181 Ölspuren ent­fernt. Einmal musste Öl auf einem Gewässer abge­fan­gen und ent­fernt wer­den. In 16 Fällen wur­den zudem Gasaustritte gestoppt oder zumin­dest der Grund für die Geruchsbelästigung gefunden.

Zu Einsätzen mit Gefahrgut wurde die Feuerwehr fünf Mal alar­miert. Zwei wei­tere Einsätze wur­den im Rahmen der über­ört­li­chen Hilfe und 14 im Rahmen der Amtshilfe geleis­tet. Weitere 78 Alarmierungen wur­den als all­ge­meine Hilfeleistungen erfasst. Auch die Corona-​Pandemie beein­träch­tigte die Arbeit der Feuerwehr. Etliche Übungsstunden der ehren­amt­li­chen Einheiten muss­ten aus­fal­len. Lehrgänge wur­den abge­sagt. Einige Fortbildungen fan­den per Online-​Schulung statt. Im nächs­ten Jahr wol­len die Florianer dies wei­ter ausbauen.

Gleichzeitig hof­fen alle auf ein bal­di­ges Ende der Einschränkungen. Des Weiteren berei­ten sich die Einsatzkräfte der haupt­amt­li­chen Wache und der Einheit Stadtmitte auf den Umzug in die neue Feuerwache vor. Dieser soll, wenn alles nach Plan läuft, im Sommer stattfinden.

(69 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)