Coronavirus: Das ändert sich mit der neuen Coronaschutzverordnung

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Mit der ab dem 16. Dezember gel­ten­den Coronaschutzverordnung tre­ten wei­tere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-​Pandemie in Kraft. Neben der Gastronomie muss auch der Einzelhandel bis zum 10. Januar wei­test­ge­hend schließen. 

Die Lieferung und Abholung von Speisen und sons­ti­gen Gütern ist wei­ter­hin mög­lich. Auch Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege sind nicht mehr erlaubt. Ausgenommen sind davon medi­zi­nisch not­wen­dige Behandlungen. Die Entscheidung, was medi­zi­nisch not­wen­dig ist, trifft der jewei­lige Dienstleister auf Grund der bekann­ten Voraussetzungen der Fachverbände.

Weitere wich­tige Informationen zum Thema Coronavirus unter www​.dor​ma​gen​.de/​c​o​r​o​n​a​v​i​rus.

Das ändert sich ab Mittwoch in Dormagen:

Schulen: Die Schulpflicht besteht wei­ter­hin. Lediglich die Präsenzpflicht wurde in den Schulen auf­ge­ho­ben. Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse sol­len auf Distanz ler­nen. Eltern kön­nen Schülerinnen und Schüler der Klasse 1 bis 7 ent­schei­den, ob sie von zuhause ler­nen oder in die Schule geschickt wer­den. Die Tage 21. und 22. Dezember 2020 sowie 7. und 8 Januar 2021 sind unter­richts­frei. An die­sen Tagen fin­det gleich­wohl ein Betreuungsangebot für die Klassen 1 bis 7 statt.

Kitas: Kindertagesstätten blei­ben wei­ter­hin geöff­net. Kinder, für die der Besuch in ihrer Kindertagesbetreuung unver­zicht­bar ist, bekom­men ein Betreuungsangebot. Nur wenn es unbe­dingt nötig ist, sol­len Kinder in der Zeit bis zum 10. Januar 2021 in die Betreuung gebracht werden.

Kontaktbeschränkungen: Die Kontaktbeschränkungen (maxi­mal fünf Personen aus 2 Haushalten zzgl. Kinder bis 14 Jahre) blei­ben zunächst bis zum 10. Januar 2021 bestehen. Für den 24. bis 26. Dezember gilt, dass zum eige­nen Hausstand vier wei­tere Personen aus dem engs­ten Familienkreis zusam­men­kom­men. Kinder bis ein­schließ­lich 14 Jahre wer­den nicht mitgezählt.

Gesichts-​Visier: Ab sofort ist auch das Tragen eines Gesichts-​Visieres als Ersatz für die Mund-​und Nasenbedeckung unzulässig.

Trauungen: Ab Mittwoch, 16. Dezember, wird die Anzahl der Traugäste auf maxi­mal vier Personen beschränkt. Das heißt, zusätz­lich zum Brautpaar und dem Standesbeamten sind maxi­mal vier wei­tere Gäste erlaubt. Bei den Gästen muss es sich um die Eltern oder eige­nen Kinder handeln.

Bildungseinrichtungen: Die Musikschule, die Stadtbibliothek und die Volkshochschule blei­ben zunächst bis zum 10. Januar 2021 geschlos­sen. Online-​Angebote fin­den wei­ter­hin statt.

Kirchen und Religionsgemeinschaften: Unter Berücksichtigung des loka­len Infektionsgeschehens und im Austausch mit dem Ordnungsamt, kön­nen Präsenzveranstaltungen durch­ge­führt wer­den. Bei sol­chen Versammlungen ist das Tragen einer Alltagsmaske (auch auf dem Sitzplatz), das Einhalten des Mindestabstandes, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl, das Verzichten auf Gemeindegesang sowie das Erfassen der Kontaktdaten der Teilnehmer verpflichtend.

Wochenmärkte: Der Wochenmarkt fin­det wei­ter­hin statt – aller­dings dür­fen nur noch Verkaufsstände für Lebensmittel und mit Gütern für den täg­li­chen Bedarf ihre Waren anbieten.

Alkoholverbot: Der Verzehr von alko­ho­li­schen Getränken im öffent­li­chen Raum ist untersagt.

Sport: Gemäß der aktu­el­len Coronaschutzverordnung sind auch die Sportfreianlagen ab dem 16. Dezember für Einzelsportler zu schlie­ßen. Sämtlicher Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffent­li­chen und pri­va­ten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähn­li­chen Einrichtungen ist unzu­läs­sig. Es gibt keine Ausnahmeregelung mehr für Individualsport (z.B. Joggen auf der Laufbahn) oder Reha-​Sport. Sämtliche Sportstätten der Stadt Dormagen wer­den daher zunächst bis zum 10. Januar 2021 für den Amateur- und Freizeitsport gesperrt.

Für Fragen zu ord­nungs­recht­li­chen Angelegenheiten ist von Montag bis Freitag, 8 bis 16 Uhr, die Bürgerhotline unter der 02133 257 555 erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Hilfe benö­ti­gen, weil sie bei­spiel­weise nicht mehr alleine ein­kau­fen gehen kön­nen oder sich in Quarantäne befin­den und keine Unterstützung im per­sön­li­chen Umfeld haben, kön­nen sich per Mail an hilfe@stadt-dormagen.de wenden.

Bei Fragen an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung zu mög­li­chen Hilfsprogrammen und Förderangeboten des Bundes kön­nen sich Gewerbetreibende unter wirtschaft@stadt-dormagen.de melden.

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