Vorbereitungen für Corona-​Impfzentrum abgeschlossen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die Vorbereitungen des Kreises für das Corona-​Impfzentrum in der Turnhalle des Berufskollegs für Technik und Informatik am Neusser Hammfelddamm sind abgeschlossen.

Dies hat die Kreisverwaltung heute frist­ge­recht an die Bezirksregierung gemel­det. Geplant wurde die Einrichtung von einer Arbeitsgruppe unter Leitung von Kreisdirektor Dirk Brügge und Marcus Mertens, Leiter des Kreis-​Ordnungsamtes, an der die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein, die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und Malteser sowie unter­schied­li­che Abteilungen der Kreisverwaltung betei­ligt sind. Die bau­li­chen Maßnahmen hat das Amt für Gebäudewirtschaft des Kreises unter Leitung von Ines Manolias umgesetzt.

Ich danke allen Beteiligten der Kassenärztlichen Vereinigung, der Hilfsorganisationen, mei­ner Kreisverwaltung und der ein­ge­bun­de­nen Unternehmen für die sehr guten und schnel­len Vorbereitungen. Aber auch den betrof­fe­nen Schulen und dem Neusser Handballverein gilt unser aller Dank für ihr Verständnis, dass wir die Halle hier­für in Anspruch neh­men“, so Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, für den der Impfstoff und das Impfzentrum eine wesent­li­che Bedeutung haben.

Die Leitung des Impfzentrums über­nimmt Barbara Edelhagen, Leiterin der Zulassungs- und Führerscheinstelle des Kreises. Sie wird ver­tre­ten von Carsten Paetau aus dem Kreis-​Sozialamt. In der Turnhalle sind ins­ge­samt acht Impfstraßen ein­ge­rich­tet, in denen sicher­ge­stellt ist, dass not­wen­dige Abstände zum Infektionsschutz gewahrt wer­den. Es wird an sie­ben Tagen in der Woche von 8 – 20 Uhr geöff­net sein.

So kön­nen wir täg­lich zunächst bis zu 400 Personen vor Ort imp­fen. Wenn sich die Abläufe ein­ge­spielt haben, gehen wir davon aus, dass wir die Zahl auch noch erhö­hen kön­nen. Hinzu kom­men mobile Impfteams, die vor allem in sta­tio­nä­ren Einrichtungen, wie Pflegeheimen zum Einsatz kom­men sol­len“, berich­tet Edelhagen.

Die ärzt­li­che Verantwortung für das Impfzentrum liegt in den Händen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. „Auch die Vorbereitungen auf Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, die den medi­zi­ni­schen Teil der Aufgabe und die Terminkoordination sowie Hard- und Software orga­ni­siert, lau­fen auf Hochtouren – es ist gut, dass die Zusammenarbeit im Rhein-​Kreis Neuss rei­bungs­los läuft. Wir haben die uns vom Land über­tra­ge­nen Aufgaben gern über­nom­men und wer­den mit den Teams aus Ärztinnen und Ärzten sowie ihren Helferinnen start­klar sein, sobald das Impfen begin­nen kann. Aktuell wis­sen wir noch nicht, wann und in wel­cher Menge der Impfstoff zur Verfügung steht, sodass noch kein kon­kre­ter Starttermin genannt wer­den kann. Aus die­sem Grund sind auch noch keine Terminbuchungen mög­lich.“, berich­tet Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

In dem Impfzentrum erfolgt keine Lagerung des Impfstoffes. Dieser wird durch das Land täg­lich in der Anzahl gelie­fert, die auch für die Impfungen benö­tigt wird. „Das Impfzentrum wird aber trotz­dem rund um die Uhr durch einen Wachdienst bewacht und wir haben auch Vorsorge für den Fall eines Stromausfalls getrof­fen“, erläu­tert Edelhagen einige der Sicherheitsvorkehrungen. Sie stellt auch klar, dass eine Impfung nur mit einem Termin mög­lich sein wird: „Wer ohne Termin erscheint, erhält kei­nen Zutritt. Der Termin wird unmit­tel­bar am Eingang überprüft.“

Weitere Details zu der Terminvergabe wer­den bekannt gege­ben, sobald eine Terminvereinbarung mög­lich ist. Auch die Frage, wer zunächst Impfberechtigt ist, ist noch nicht geklärt.

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