Aufhebung der Schul-​Präsenzpflicht in NRWVBE: Gewährleistung des Gesundheitsschutzes hat oberste Priorität

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Robert Schilken, Herausgeber



Klartext​.NRW – Zur Pressekonferenz der Landesregierung erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

Oberste Priorität muss die Gewährleistung des Gesundheitsschutzes aller haben. Dennoch muss klar sein: Wieder ein­mal stellt die kurz­fris­tige Ankündigung über die Aufhebung der Präsenzpflicht und die Umstellung auf den Distanzunterricht die Schulen und die Familien vor immense Herausforderungen. 

Die Pädagoginnen und Pädagogen zer­rei­ßen sich seit März zwi­schen der Verantwortung und der Sorge, die sie um die Gesundheit und die Bildung der Kinder und Jugendlichen haben sowie der Sorge um ihre eigene Gesundheit und die ihrer Familie. Denn in den Schulen und Kitas pas­siert, was eigent­lich woan­ders nicht erlaubt ist: Auf engs­ten Raum trifft sich eine Unzahl an Menschen.

Für den VBE ist klar: Die Schulen müs­sen geschlos­sen wer­den oder in den Wechselunterricht von Präsenz- und Distanzlernen gehen, wenn die Gesundheit aller vor Ort Beteiligten akut gefähr­det ist. Die Entscheidung ist des­halb zu begrü­ßen, gleich­zei­tig benö­tigt es eine trans­pa­rente und ehr­li­che Kommunikation über die Arbeitsbelastung der Schulen in Nordrhein-​Westfalen. Die völ­lig unter­schied­li­chen Ressourcen sind eine stän­dige Herausforderung.

Erneut steigt durch kurz­fris­tige Entscheidungen die Belastung in den Schulen. Erneut wer­den die Schulen impro­vi­sie­ren müs­sen, weil vie­les auf den Weg gebracht, aber noch längst nicht umge­setzt wer­den kann. Abermals wird deut­lich, dass die Schulen zukunfts­fest gemacht wer­den müs­sen. Jetzt gilt es mehr denn je, Vertrauen in die Arbeit der Lehrkräfte und der Schulleitungen zu haben. Sie sind es, die auch unter schwie­rigs­ten Bedingungen das Bestmögliche für die Kinder und Jugendlichen umset­zen – sowohl in der Krise wie auch im Alltag.“

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